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Bilderklau – die Konsequenzen

Liebe Blogleser,
zunächst einmal möchte ich mich ganz herzlich bei allen bedanken, die ihr Feedback in meinem vorangegangenen Artikel zum Thema Bilderklau hinterlassen haben. Es erreichten mich überwältigend viele Kommentare und Zuschriften über Facebook, Google+ und hier auf meinem Blog. Offenbar habe ich mit dem Thema tatsächlich einen Nerv in der Foto-Szene getroffen.

Wie ich mit Erstaunen gelesen habe, geht es vielen ebenso wie mir. Einige haben auf meinen Beitrag hin die Google-Bildersuche aktiviert und sind zu ihrem Leidwesen vielfach fündig geworden.

Da ich versprochen habe, euch auf dem laufenden zu halten, möchte ich heute darüber erzählen wie es bei meiner Jagd weiterging. Einen Satz gleich vorneweg: erreicht habe ich leider nicht sehr viel…

Nachdem ich auf der französischen Website www.alsagora.blogspot.com einen deutlichen Kommentar hinterlassen habe mit der Aufforderung, das Bild umgehend zu entfernen, war es tatsächlich am nächsten Tag gelöscht.

Beim Facebook-Fuzzi Neno Rache, der mein Parkour-Foto als eigenes Profilbild benutzt hat, musste ich die Brechstange ansetzen. Auf mein Angebot, er könne das Bild gerne käuflich erwerben, reagierte er, indem er meinen Zugriff auf sein Profil kurzerhand blockierte. Eine schriftliche Beschwerde bei Facebook führte aber erfreulicherweise innerhalb eines Tages zum Ergebnis, dass das Foto bei ihm gelöscht wurde. Ein entsprechendes Formular gibt es hier: https://www.facebook.com/legal/copyright.php?copyright_notice=1

Der Rechtsweg:

Was ist aber zu tun, wenn es nicht nur darum geht, dass die Bilderdiebe die gestohlenen Fotos wieder aus dem Netz nehmen, sondern auch Schadenersatzansprüche geltend zu machen sind? Hierzu hatte ich gestern ein recht aufschlussreiches Telefonat mit einem auf Urheberrecht spezialisierten Anwalt.

Kurz und knackig:

Bei urheberrechtlichen Verstößen außerhalb Europas kann man eine strafrechtliche Verfolgung so ziemlich vergessen. Sollten eure Bilder also z.B. auf russischen Seiten auftauchen, habt ihr einfach Pech und könnt nichts dagegen unternehmen.

Innerhalb Europas ist man zwar nicht chancenlos. Es bleibt aber abzuwägen, ob es sich wirklich lohnt, das Kostenrisiko zu tragen, da man als Kläger einen im jeweiligen Land ansässigen Anwalt beauftragen sollte und in der Regel finanziell in Vorleistung treten muss.

In deutschsprachigen Ländern, also auch in Österreich und der Schweiz, ist die Sachlage etwas anders, da davon ausgegangen wird, dass sich die Inhalte aufgrund der Webseitensprache eben auch an deutsche Kunden richten. Damit greift hier die deutsche Rechtssprechung, man kann sich von einem deutschen Anwalt vertreten lassen und auf Unterlassung und/oder Schadenersatz klagen. Hierzu eine Geschichte, die vor ein paar Tagen bei Spiegel-Online veröffentlicht wurde: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,806756,00.html

Für mich ziehe ich daraus die Konsequenz, dass ich Urheberrechtsverletzungen nachgehen werde, sobald das Diebesgut auf Webseiten aus deutschsprachigen Ländern auftaucht. In allen anderen Fällen bleibt mir nur, den Betreibern mit Mails und Kommentaren massiv auf die Nerven zu gehen und ansonsten damit zu leben. Was ich definitiv nicht machen werde ist, meine Bilder künftig mit hässlichen dicken Wasserzeichen zu verunstalten – das sieht einfach kacke aus.

Wie ist eure Meinung dazu? Habt ihr noch Vorschläge oder Ergänzungen? Dann immer her damit, hinterlasst euren Senf…

 

Comments(19)

  • 4. Januar 2012, 23:53  Antworten

    Ich teile deinen Ärger über Bilderdiebe und bin im Sommer gegen etliche vorgegangen. Das heißt konkret: ich mahne kostenpflichtig ab. Aber nur wenn ich den tatsächlichen Anbieter des Blogs/Website ausfindig machen kann. Und wenn der in D oder Ö sitzt. Schweiz ist schon schwieriger. Weil man dort, wenn man Pech hat, einen Schweizer Anwalt selbst bezahlen darf. Selbst dann, wenn man vor Gericht Recht bekommt. Das ist eine riesengroße Sauerei, finde ich. Das nur nebenbei. Momentan sind zwei meiner Fälle bei Gericht gelandet und das ziehe ich dort auch durch. Weil ich es mir nicht erlauben will, dass man mich derart dreis beklaut.
    Das Schlimmste ist: Selbst wenn man in D einen Fall gewinnt oder wenn man einem Vergleich zustimmt (was ich vermeiden will), das Gesetz lässt Beklaute auf den Rechtskosten sitzen. Für 100 EUR fährt kein Anwalt durchs Land und schlägt sich für dich vor Gericht. Und mehr als 100 EUR sieht der Gesetzgeber inzwischen nicht für derart gelagerte Urheberrechtsverletzungen (für die Rechtsanwaltskosten) nicht vorsieht. Armes Deutschland. Das Recht ist mal wieder auf der falschen Seite und schützt die Diebe mehr als Beklaute.

  • Sascha Hübers
    5. Januar 2012, 00:29  Antworten

    Ich kann auch nur zustimmen und finde es selbst auch sehr ärgerlich. Das Problem ist das viele Internetnutzer, Webseitenbetreiber und sogar Agenturen oft nicht wissen das sie die Fotos die sie in der Google Bildersuche meist nicht ohne weiteres nutzen dürfen. Nach meiner ersten Recherche habe ich einige komerzielle Websitebetreiber, die meine Fotos ohne meine Zustimmung genutzt haben, angeschrieben und freundlich dazu aufgefordert die Bilder zu entfernen oder sie zu kaufen. In einigen Fällen bekam ich lange Entschuldigungen, CD´s mit meinem Foto oder Drucksachen freundlicherweise als Referenz zugeschickt. In den meisten Fällen bekam ich aber böse Antworten was mich in Zukunft leider nicht mehr dazu veranlasst den Freundlichen Weg beim Bilderklau zu wählen.

    Auch gibt es einen sehr bekannten Fall in Deutschland der mit ins Internet gestellten Fotos (einer Kochrezepte Seite) und dem unwissen der Menschen regelrechte Abzocke betrieben hat. Die Fotos der Kochrezepte waren lange Zeit bei der Google Suche auf den ersten Plätzen so das diese nach einiger Zeit sehr gut im Internet verteilt waren. Damit konnte die Abmahnwelle des Betreibers beginnen.

    Vielen Dank für die zwei tollen Artikel

  • Andreas
    5. Januar 2012, 01:39  Antworten

    Fiona was du da mit den 100 EUR ansprichst ist aber nur die Höchstgrenze die ein Anwalt fordern kann wenn er für dich die Abmahnung macht. Seine weiteren Kosten beim Prozess sind da nicht mit drin, die kommen später hinzu und sind natürlich vom Prozessverlierer zu zahlen. Von wegen das Recht ist bei den Dieben.
    Natürlich musst du die Prozessgebühr vorstrecken aber die ist bei weitem nicht so hoch wie viele vermuten.

    Da ich viel für Internetshops fotografiere, tauchen meine Bilder ab und an auch bei Ebay & Co. auf. Die Copy&Paste Mentalität sehr vieler Menschen ist erschreckend, die Lügen die man sich dann anhören muss sowieso. Ganze Internetshops in Italien und Tschechien voll mit meinen Bildern hab ich schon gefunden.

    Ich mahne inzwischen alle gewerblichen kostenpflichtig nach der MfM-Tabelle (+100% Zuschlag) ab, wer mir blöd kommt gibts gleich eine Anklage vor Gericht. Bisher habe ich noch keinen Fall verloren, hin und wieder ist es etwas umständlich zu beweisen das man auch der Urheber ist. Das UrhG ist da ziemlich eindeutig und die Richter hatten bisher überhaupt kein Verständnis für Bilderklau.

    Zum Thema Abmahnwelle, tja ohne Diebe keine Abmahner so einfach ist das. Wer nichts klaut brauch auch nichts zu befürchten.

  • 5. Januar 2012, 08:35  Antworten

    Bei mir öffnet der Artikel viele Fragen. Ist alle deine Software lizensiert? Hast du alle deine Musik bezahlt? Hast du schon einmal einen raubkopierten Film gesehen? Spiele? Sind alle Schriften die du nutzt legal?
    Die meisten Leute belächeln das, wenn man sie darauf hinweist. Ich bin sicher es gibt auch Fotografen, die sich ärgern, wenn ihre Bilder geklaut werden, die es bei Musik, Software, Filmen, Spielen, Schriften, etc. nicht so ernst nehmen. Das heißt natürlich nicht, dass ich dir das unterstelle.
    Meine Meinung: Bei Privatpersonen, die meine Bilder nutzen, drücke ich ein Auge zu. Oder anders gesagt: Ich fühle mich geschmeichelt. Würden ihnen die Bilder nicht gefallen, würde sie sie nicht nutzen. Depeche Mode haben einmal ähnlich argumentiert, als man sie fragte, wie sie dazu stehen, dass andere Musiker ihre Sounds klauen.
    Das Auge zu zu drücken hat Otto Normalverbraucher auch verdient, denn kaum einer ist sich über die Urheberrechte von Bildern bewusst. Und ein zu restriktives Einhalten aller Urheberrechtsbedingungen würde wohl das Internet zum Stillstand bringen.
    Anders sieht es natürlich aus, wenn Bilder geklaut und in gewerblichem Kontext genutzt werden. Dagegen sollte man in jedem Fall vorgehen. Das ist schlichte Bereicherung an den Werken anderer und Unwissenheit entschuldige ich da nicht.
    Ich bin da übrigens nicht ganz so blauäugig, wie es scheinen mag. Als Autor beobachte ich die Entwicklung mit Argwohn, dass Google alle Informationen einfach digitalisieren und der Öffentlichkeit zugänglich machen will. Am Ende wird jeder zum Depp, der sich Arbeit antut, um ein gutes Buch zu schreiben, und damit auch Geld verdienen will. Der Selbstbedieungsladen Internet führt dann dazu, dass sich Arbeit an qualitativ hochwertigen Inhalten einfach nicht lohnt.
    Die Einstellung der Massen dazu ist bedenklich. Und ich wundere mich nicht, wenn sich Jugendliche zu Flash Robs verabreden, in Shops einfallen, und das, was sie im Internet seit Jahren machen, in die feststoffliche Welt übertragen: Sich einfach nehmen, was man haben möchte, ohne dazu zu bezahlen.
    Eine weitere Frage ist für mich als Blogger auch, wie ich deinen Artikel für meinen Blog werten soll. Ich betreibe den Blog Visuelle Inspiration (http://markuswaeger.wordpress.com/) bei dem ich interessante Fundstücke sammle und veröffentliche. Es ist quasi meine visuelle Linksammlung, die ich öffentlich teile. Dabei publiziere ich auch viele Grafiken und Bilder mit Link auf die Quellseiten. Ich betrachte das als Win-Win-Situation. Ich bekomme Traffic durch Besucher, der Fotograf (oder Designer) bekommt Aufmerksamkeit und der Besucher interessante, inspirierende Fundstücke. Ich bin mir aber nicht sicher, ob du das auch so sehen oder nicht eher Einspruch erheben würdest. Rechtens wäre sicher, dass du Unterlassung beantragst.
    Am Ende muss man sich die Frage gefallen lassen, wieso man Arbeiten ins Internet stellt (noch dazu ohne Wasserzeichen), wenn man vermeiden möchte, dass sich andere daran bedienen. Das beginnt doch schon bei Google. Der Krake sammelt alles ein, katalogisiert es, stellt es dar und verdient fette Kohle damit. Ich frage mich, ob es vor diesem Hintergrund wirklich angebracht ist, ahnungslose Privatnutzer abzumahnen (umso mehr sie auch noch dumm sein mögen – für Dummheit kann man ja meist nichts).
    Wenn man nicht mag, dass Inhalte und geistige Schaffenswerke im Internet in einen Kuchen eintauchen, an dem sich mit und ohne Nachdenken jeder bedient, sollte man sie eher vom Netz fern halten. Sonst beginnt man gegen Windmühlen zu kämpfen.

  • 5. Januar 2012, 09:48  Antworten

    @Markus: vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar!

    Mit deiner Meinung hast du mich ehrlich gesagt doch noch mal etwas zum nachdenken gebracht und ich komme zum Schluss, dass ich dir in weiten Teilen recht gebe mit der Unterscheidung der jeweiligen Motivation und des Hintergrundes von Bilderdieben.

    Ich möchte es mal so formulieren: klaut eine Privatperson eines meiner Fotos, ohne zu fragen, werde ich darauf hinweisen, die Quelle zu benennen, es zu entfernen oder es alternativ käuflich erwerben zu können. Der Publikationskontext ist hierbei natürlich zu beachten. Bei kommerzieller Verwendung gibt es aber nichts anderes als dagegen vorzugehen, so lange es juristisch und/oder finanziell nicht aussichtslos ist.

    In meinem obigen Facebook-Beispiel hatte der User einfach den Fehler begangen, nicht mit mir zu kommunizieren, sondern mich zu blocken. Da kommt mir dann mein Verständnis abhanden und sein Umgang ist mit Dummheit leider nicht mehr zu entschuldigen.

    Grundsätzlich ist es daher ratsam, jeden einzelnen Kontext, in dem das eigene Bild auftaucht, zu prüfen und jeweils zu entscheiden, ob man dagegen vorgehen möchte oder nicht – mit einem freundlichen Hinweis oder einer klaren Aufforderung.

    Ganz anders verhält es sich, wenn mit Fotos illustrierte Artikel verlinkt werden. Gut, dass du in deinem Kommentar auch darauf hingewiesen hast. Du hast natürlich recht, dass davon alle Beteiligten profitieren. Der große Unterschied zu einem simplen Bilderklau besteht aber auch darin, dass der Artikel und somit auch die Fotos in einem eindeutigen Zusammenhang stehen, keine Urheberquellen verheimlicht werden und in der Regel der Inhalt für derart relevant erachtet wird, dass es überhaupt erst zu der Verlinkung kommt. Ich wäre in dem Fall ja blöd, so etwas verhindern zu wollen.

    Grüße, Blendwerk

  • Tyndal
    5. Januar 2012, 10:11  Antworten

    Grundsätzlich stimme ich mit dir auch überein, dass eine Urheberrechtsverletzung nervend bis existenzgefährdend ist. Allerdings berufen sich, wie Markus schon erwähnte, viele Fotografen auf dieses Urheberrecht und kämpfen dafür wie der Teufel. Andere Rechte (besser: Pflichten) und Gesetze werden häufig ignoriert.
    Einfach mal ein greifbares Beispiel: Das Impressum von Blendwerk Freiburg entspricht in keinster Weise dem in Deutschland geltenden und verbindlichem Recht und Gesetz. Punkt.
    Jeder andere Fotograf, jeder Abmahnanwalt kann dich dafür derbe in die Pfanne hauen. Punkt.
    Unwissenheit schützt vor Strafe nicht – wir erwarten vom Rest der Welt, dass sie unsere Schutzrechte (aner)kennen – aber die Schutzrechte der Verbraucher (Impressumspflicht, Datenschutzerklärung für gewerbliche Webseiten) wollen wir nicht (aner)kennen.
    Wie pflegte mein Vater zu sagen: „Rechte hat nur, wer alle seine Pflichten erfüllt hat.“
    Wie gesagt, Bilderklau ist mies und wird von mir nicht unterstützt, aber gleiches Recht für alle.

  • 5. Januar 2012, 14:45  Antworten

    @Tyndal: Danke für den Hinweis auf die Impressumspflicht und die Datenschutzerklärung – werde ich überprüfen und ggfs. anpassen.
    Eines kann ich allerdings nicht ganz nachvollziehen. Wenn ich Pflicht A nicht erfülle, entfällt dann automatisch Recht B? Dazu habe ich eine andere Haltung. Auch Punkt.

  • Tyndal
    10. Januar 2012, 18:46  Antworten

    @Blendwerk: Natürlich hast du auch dann ein Recht, wenn du ein paar Pflichten nicht erfüllt hast, so meinte ich das nicht 🙂
    Nur angenommen einer der angeschriebenen / angemahnten Personen oder Unternehmen fühlt sich auf den Schlips getreten, dann öffnen versäumte Pflichten deinerseits Tür und Tor für einen Konter.
    Bringt ja nichts, wenn du dein Recht durchsetzt und meinetwegen 400 Euro für dein Bild nachträglich zugeschrieben bekommst – aber 2 Tage später selbst eine Abmahnung im Briefkasten hast, dazu die freundliche Kostennote des Anwalts in Höhe von 700 Euro nebst strafbewährter Unterlassungserklärung – das würde man wohl „Eigentor“ nennen.
    Deswegen schau ich mir immer ganz genau auf die eigenen Finger, ehe ich auf jemand anderen zeige.
    Übrigens, dank deines Tipps habe ich eines meiner Bilder gefunden, deutschsprachige Seite, neuseeländisches Impressum, .com-Domain, eben so eine typische „Gästebuchbilder-Seite“, die mit ihren Links recht gut Geld verdienen.
    Da wäre ein weiterer Artikel ganz interessant: Wie kann man als Fotograf denn vor einem Gericht nachweisen, der ursprüngliche Urheber zu sein? Behaupten kann ich ja viel und am Ende habe ich das Bild selbst irgendwo geklaut… genau das gefundene Bild stammt zudem aus einer Zeit in der mir „RAW“ noch nicht viel sagte und alles direkt in JPG fotografiert wurde…
    Wie weißt du dein Urheberrecht nach?

  • 10. Januar 2012, 19:35  Antworten

    Guter Hinweis, Tyndal. Da lohnt es sich, ein wenig zu recherchieren. Wenn ich ausreichend Material gefunden habe, gibt es dazu evtl. einen eigenen Artikel…
    LG, Blendwerk

  • 29. April 2012, 06:38  Antworten

    Ich bin werder Fotograf noch eine die Bilder klaut.Es ist einfach in meinen Augen fraglich was passiert ist! Wir sind eine Selbsthilfegruppe die sich zusammenfindet um die Sorgen und Nöten von Eltern mit autistischen Kindern sichtbar zu machen und Verbesserungen zu erziehlen.
    Dank eines Familienvaters der sich unermüdlich einsetzt wertvolle Infos für uns zu sammel ist diese Seite inerhalb kurzer Zeit so entstanden. Ein wunderschönes Blumenbild war ein echter Hinkucker schmückte unsere Seite. Natürlich fragte ich ob dies ein freies Bild wäre.Er versicherte mir es sei auf einer Seite gewesen zur kostenloser Nützung, was dies betrifft ist er wirklich sehr genau.Wir haben mit unserer Arbeit absolut kein Interesse irgendwehn zu schaden!
    Nun stellte es sich die lezten Tage herraus das dieses Blumenbild ein Bild von Fiona Amann ist.Wir konnten bis jetzt diese Seite nicht mehr finden auf dem diese Bild stand .
    Seit 2 Tagen habe nicht nur ich Bauchschmerzen zu zweit suchten wir fieberhaft nach diesem Bild um wenigstens nicht als Bilder klauer da zu stehn.
    Nun werden wir wohl irgendwie diese Forderung von Frau Amann nachkommen.Schade fand ich das nicht gesehen wird auch hier gibt es zwei Seiten. Ich hatte einfach auf eine andere Lösung gehofft. Klar könnte man darum streiten, aber mir fehlt im Moment die Kraft dazu ich möchte diese Summe möglichst schnell begleichenund wenn es aus eigener Tasche ist.
    3 Kinder 2 Schwerbehinderte 3 Arbeitsstellen. Harz4 .Mein jüngstes Kind verzweifelt gerade am Leben und ich renne im dauerlauf wie so oft suche nach Lösungen. Nur müsste dies nun nicht sein.
    Ich finde es einfach schade Künstler auf diese weiße kennen zu lernen.
    Ich möchte mich hier nochmals entschuldigen für diesen Vorfall es war absolut nicht unsere Absicht ein geschütztes Bild auf unsere Seite zu stellen. Ich kann nur jeden warnen am besten selbst kreativ werden!!!!!
    A.Engert

  • DonLuigie
    17. Januar 2013, 02:03  Antworten

    Hallo zusammen. Da ich im Moment selbst bestohlener bin habe ich einen Fachanwalt aufgesucht. Beweisen kann man, das man der Urheber ist an der Pixeldichte. Wenn man das Original noch hat wird ja auch im Hintergrund so einiges aufgezeichnet. Kameramodell, Blende usw..

    Mein Anwalt fordert einen Schadenersatz von über 13.000 EURO für 12 Fotos weil meine Bilder die ich für einen Shop erstellt habe, von diesem Shop geklaut wurden und dann in seinem Shop, einem Verkausportal und bei Facebook kommerziell verwendet werden. Dazu noch die Anwaltsgebühren.
    Auszug der Abmahnung: Aufgrund der fortgesetzten widerrechtlichen Nutzung der Bilder allein zur Gewinnerzielung im Hinblick auf die Verbreitung in Verkaufsportalen in unterschiedlicher Größe und Anzahl ist dies als schwerwiegender Eingriff in die Rechte meines Mandanten zu sehen. Da die Bilder vom direkten Konkurrenten als Lizenznehmer kopiert wurden ist sowohl der materielle als auch der immaterielle Schadenersatz dementsprechend höher anzusetzen,

  • 17. Januar 2013, 08:26  Antworten

    Uff, das ist ne Menge Holz. Halte uns doch auf dem Laufenden wie es weitergeht…

  • DonLuigie
    17. Januar 2013, 13:19  Antworten

    Ich persönlich meine, die Gebühren insoweit in Ordnung da die geklauten Bilder kommerziell genutzt werden. Ich finde es kriminell wenn ich von einem Konkurrenten mit Rechtsklick die Bilder abzocke und dann in einem eigenen Shop, einer Verkaufsplattform und SocialMedia verwende.

    Ich unterscheide hier sehrwohl ob gestohlene Bilder kommerziell, Privat oder Gemeinnützlich verwendet werden.
    Wer meine Bilder zur Gewinnerzielung verwendet wird grundsätzlich Abgemahnt.

    Wenn alleine meine Investition aufrechne. Studiomiete, Kamera, Beleuchtung, Energiekosten, Software und mein Arbeitseinsatz.

    Dann kommt so ein Schlauberger an und baut seinen Shop mit Copy & Pasta auf.
    Die Schlauen leben von den Dummen. Na ja. Fortsetzung folgt. Gruß DonLuigie

  • 17. Januar 2013, 13:42  Antworten

    @Don: da gebe ich dir vollkommen recht – widerrechtliche kommerzielle Nutzung ist schon sehr dreist..

  • DonLuigie
    25. Januar 2013, 13:51  Antworten

    Hallo da bin ich wieder einemal!
    Heute habe ich ein Schreiben des gegnerischen Anwalt bekommnen. In diesem Brief bestreitet er das ich der Eigentümer der Bilder bin. LOL. Gottseidank habe ich noch die Originalaufnahmen. Er moniert das hier Bilder von seinen Produkten gemacht worden sind und er nun seinerseits Schadenersatzansprüche geltend machen will.

    Haha, da fotografiere ich z.B. mein Auto zum Verkauf, dann könnte der Hersteller auch Schadenersatzansprüche stellen.

    Übrigens hat er die Unterlassungserklärung unterschrieben und auch alle (meine) Bilder aus dem Netz genommen. Ich denk das sagt ja alles.
    Schöne Tage noch
    Gruß DonLuigie

  • Viktor Klochkov
    11. Juni 2015, 18:45  Antworten

    Guten Abend
    ich bin durch Zufall auf diese Seite gestossen, und hoffe, dass mir hier geholfen wird.

    Ein Freund aus Deutschland hat mir seine komplette Sammlung mit historischen Flugzeugfotos/ Flughafenfotos hinterlassen.
    Diese hat er privat aus dem Netz abgespeichert bzw auch mehrere Sammlungen „geerbt“ und übernommen.
    Jetzt möchte ich hier in Russland ein Buch daraus machen, welches zweisprachig über das Netz auch bei Ihnen erhältlich wäre.
    darf ich das?

    Grüße
    iktor Klochkov /Jekaterinenburg

    • 11. Juni 2015, 22:18

      Hallo,
      mit aus dem Netz gespeicherten Fotos wäre ich vorsichtig. Das könnte schwierig werden mit den Bildrechten.
      Grüße nach Russland…

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