Werte Blogleser,
nachdem ich vor einigen Tagen in Berlin, Berlin… Teil 1 ein paar Fotos aus meinem Hauptstadt-Trip gezeigt hatte, folgt heute der zweite Teil.
Den Fernsehturm am Alexanderplatz mag ich einfach gut leiden. Da er mit 368m das höchste Bauwerk Deutschlands ist, kann man ihn nie verfehlen und sieht ihn beim Bummeln stets aus ganz unterschiedlichen und interessanten Perspektiven.
Am und im Hauptbahnhof mit seinen filigranen Glas-Stahl-Konstruktionen könnte ich Stunden mit Staunen und Fotografieren verbringen…
Ab und zu fährt sogar ein Zug vorbei…
Um beim Thema Personenbeförderung zu bleiben, gibt es hier ein Bildchen aus der U-Bahn – was auf uns Freiburger Landeier ja immer eine Art Faszination ausübt.
Nun aber genug ÖPNV – jetzt wird´s “politisch”: Diese jungen Herren habe ich am Potsdamer Platz bei einer Mahnwache gegen die Arschlöcher von Scientology entdeckt…
Alten Berliner Chic findet man beim sonntags stattfindenden Flohmarkt am Mauerpark:
Architektonisch Interessantes ist am Potsdamer Platz zu sehen…
Zu guter Letzt noch mal etwas Berliner Hinterhof-Tristesse vom Prenzlauer Berg – arm, aber sexy:
Das war meine kleine fotografische Rundfahrt durch Berlin. Gesehen habe ich prominente und weniger prominente Orte. Eine Reise ist diese Stadt allemal wert. Die nächste Tour werde ich aber definitiv nur bei mindestens 20 Grad und Windstille unternehmen…
Liebe Blogleser,
vor kurzem war ich für ein paar Tage in Berlin. Für einen Südbadener liegt die Stadt ja fast schon in Sibirien, zumindest was die Temperaturen anging. Es war saukalt! Dennoch erwischte ich auch ein paar Sonnenstunden, die ich für die eine oder andere Fototour nutzen konnte.
Hier ein Bildchen vom Potsdamer Platz in den Abendstunden. Nichts spektakuläres, aber die Lichtstimmung hat mir einfach gut gefallen…
Das Kollhoff-Hochhaus bietet einen tollen Panorama-Blick über Berlin. Wenn man von oben auf die Straßen schaut, wirkt doch alles sehr spielzeughaft. Diesen Effekt habe ich mit dem neuen Tilt/Shift-Weichzeichner aus Photoshop CS6 Beta noch verstärkt.
Ein Rundgang durchs Sony-Center am Potsdamer Platz lohnt sich sehr, wenn man auf moderne Stahl- und Glas-Architektur steht.
Ein Besuch der Reichstagskuppel ist für Berlin-Touristen natürlich ein absolutes “Muss”. Das im Inneren der Kuppel befindliche Lichtelement mit den trichterförmig angeordneten Spiegeln animiert zu besonderen Perspektiven.
Die spiralförmigen Rampen, die nach oben zur Aussichtsplattform führen, bieten ebenfalls die Möglichkeit für interessante Bildkompositionen.
Ein wenig Streetfotografie darf bei einem Berlin-Trip natürlich auch nicht fehlen. Dieses spontane Foto entstand an der S-Bahn-Brücke Warschauer Straße.
Berlin ist aber nicht nur als pulsierende Weltstadt bekannt, sondern auch für seine graue Tristesse – hier in Form des klassischen Plattenbaus Ost:
Das soll´s fürs Erste gewesen sein. Nun warten noch ein paar lohnenswerte Fotos auf ihre Nachbearbeitung. Dann gibt es den zweiten Teil über meinen Berlin-Trip.
Liebe Leser,
heute öffne ich meine Pforten für einen kleinen Gastbeitrag der Schweizer Fotografin Irene Schmid über die demnächst erscheinende Nikon D4. Für mich als Canon-Fotograf ist dieser Blick über den Tellerrand durchaus interessant.
Gastbeitrag von Irene Schmid:
Ja, ich habe mir eine Nikon D4 vorbestellt!
Aktuell wird die Nikon D4 als neues technisches Highlight überall diskutiert und groß beworben. Ich muss ehrlich sagen, daß ich lange mit dem Kauf einer Nikon D3 geliebäugelt habe. Der Preis eines gebrauchten Autos für einen Kamerabody mat mich bis jetzt jedoch immer abgeschreckt.
Die schnelle Auslösezeit und die extrem schnelle Serienbildgeschwindigkeit benötige ich bei meinem Job als Hochzeitsfotografin nicht. Mit meiner D700 war ich bis dahin immer sehr gut bedient und es gibt auch wirklich nichts an der Qualität dieser Kamera auszusetzen. Die einzige Motivation, die D700 gegen eine andere Vollformatkamera auszutauschen, war die nicht vorhandene Video-Option.
Aktuell habe ich noch eine D7000 für Videoaufnahmen. Diese Kamera hat jedoch keinen Vollformat-Sensor. Wie auch immer – ich habe festgestellt, daß ich genau immer dann Videos drehen will, wenn die ideale Situation für Portraits gegeben ist. Das würde also bedeuten, dass ich zwischen den Kameras hin und her switchen müsste, was in der Realität praktisch nicht möglich ist.
Natürlich gäbe es auch aktuell den Neuling D800, ebenfalls mit Video-Funktion. Durch das Aufpumpen auf 38 MegaPixel leidet meiner Meinung nach aber auch die Video-Qualität.
Ein weiterer Grund für den Kauf einer D4 anstelle einer D800 ist der Nikon WT5 Wireless Transmitter. Mit dieser Option bringt man problemlos die Fotos auf ein iPad und kann die Kamera von diesem auch ansteuern.
Stellt sich natürlich die Frage ob diese zusätzlichen Optionen wirklich auch den doppelten Preis einer D800 wert sind. Für mich schon. Hier meine Q&A für den Kauf einer D4 anstelle einer D800:
Frage:
Könnte man nicht einfach abwarten und schauen was denn die D800 wirklich zu bieten hat und dann die Entscheidung über den Kauf treffen?
Antwort:
So eine Frage stellt sich nur jemand, der mich nicht persönlich kennt. Ich warte höchst selten ab, wenn ich genau weiß, welches Produkt meine Bedürfnisse bei Hochzeitsreportagen erfüllt.
Frage:
Wird man durch die D4 ein besserer Fotograf?
Antwort:
Natürlich nicht!
Frage:
Sind Videoaufnahmen denn wirklich so wichtig?
Antwort:
Hmmm … ja. Gerade in der Hochzeitsfotografie verschmelzen Videos und Fotos zu einem Produkt auf DVD.
Frage:
Wirst du deine D700 verkaufen?
Antwort:
Normalerweise würde das auf der Hand liegen, aber ich habe beschlossen, die D700 als Backup-Body zu behalten.
Antwort:
Nein, bei Hochzeitsshootings gibt es oftmals keine 2. Chance. Die Dinge müssen von Anfang an stimmen. Für langwierige Voreinstellungen und Pre-Shootings fehlt die Zeit.
Frage:
Gäbe es für das Geld keine bessere Verwendung?
Werte Leserschaft,
heute gibt es wieder neue Bilder von der wunderbaren Marie-Zoé. Nach unserer Studio-Session vor ein paar Wochen, durfte ich sie ein weiteres Mal fotografieren, bevor sie wieder nach Berlin entschwindet. Bei prächtigstem Frühlingswetter zogen wir ein wenig durch Freiburg. Mit dabei hatte ich nicht mehr als meine Kamera und das traumhafte Canon 85mm 1.2 L.
Der Einsatz des vorhandenen Lichts und offenblendiges Fotografieren war mein Masterplan für den Tag. Da ich ohne Fotoassistenten unterwegs war, musste ich auf California Sunbounce oder Aufhellblitz ohnehin verzichten. Wie man nach einer Abend- und Nachtschicht so perfekt aussehen kann, bleibt wohl Marie-Zoés Geheimnis. Aber seht selbst…
Bei herrlichen 20°C gab´s zunächst mal einen Eiskaffee für die Dame und einen Cappuccino für den Herrn. Sehr entspannend und gemütlich… EXIF: 1/8000 – f/2.2 – ISO 100
Danach radelten wir etwas durch die Gegend und fanden diesen interessanten Ort in der Nähe des Freiburger Hauptbahnhofs. EXIF: 1/800 – f/2.2 – ISO 100
Bei unserer nächsten Station auf der “Blauen Brücke” hatten wir einige Zuschauer. Marie-Zoé ist aber professionell genug, um sich davon nicht im mindesten beeindrucken zu lassen. EXIF: 1/1600 – f/2.2 – ISO 100
Bei Freiburger Fotografen bekannt und beliebt ist das Gelände am Güterbahnhof. Zurecht, da es dort zahlreiche unterschiedliche Shooting-Möglichkeiten gibt. Marie-Zoé hat einfach den perfekten Blick für Fashion-Aufnahmen. EXIF: 1/1250 – f/4.0 – ISO 100
Bei diesem Foto mussten wir eine Weile warten, bis die Bahnmitarbeiter die Gleise freigaben… EXIF: 1/1600 – f/3.2 – ISO 100
Das vorerst letzte Foto, das ich heute zeige, entstand in einer Tiefgarage, die zum Glück kaum belegt war. So hatten wir genügend Platz, das eine oder andere auszuprobieren. Da das Licht logischerweise etwas dürftiger vorhanden war, musste ich die ISO etwas hochschrauben. Für die
5D Mark II natürlich ein Klacks. Das Bokeh der 85er-Linse ist für meine Begriffe ein Traum…
EXIF: 1/160 – f/2.2 – ISO 640
Noch ein paar Sätze zur Bildbearbeitung:
Eigentlich wollte ich durchgehend bei quadratischen Formaten bleiben. Mit diesem Beschnitt hätte ich das letzte Bild allerdings verhunzt. Und so blieb es bei einem 2:3-Format. Wie unschwer zu erkennen ist, habe ich bei allen Fotos wild gecrosst. Das mag nicht jedem gefallen, aber mir persönlich sagt der jeweilige Farblook ziemlich zu.
Sobald ich Zeit und Lust habe, werde ich mir sicherlich noch das eine oder andere Foto für eine Bearbeitung und Präsentation vornehmen. Das Schöne ist, dass man mit einem Model wie Marie-Zoé kaum Bilderausschuss hat. Die Auswahl macht das allerdings nicht wirklich leichter…
Liebe Leute,
nachdem die Aktion Zeigt her eure Photoshop-Arbeitsplätze im Juli letzten Jahres ein großer Erfolg war, möchte ich heute zu einer neuen Sammelaktion aufrufen.
Dieses Mal interessiert mich, wie eure Fotostudios aussehen – sofern ihr über eines verfügt…
Ganz egal, ob es eine Halle, ein Homestudio oder eine Rumpelkammer ist – scheut euch nicht und nehmt an der Aktion teil. Schickt mir ein JPG mit einer maximalen Breite von 800 Pixeln an info@blendwerk-freiburg.de. Ob schlampiges Handy- oder edles Imagefoto ist mir schnuppe.
Oben seht ihr übrigens das Fotostudio Flashback, in dem ich meine Studiobilder produziere und Workshops veranstalte.
Was für einen tieferen Sinn das Ganze hat? Eigentlich keinen…
Wer mich kennt weiß, dass ich natürlich zu jeder Einsendung meinen Kommentar abgebe. Selbstverständlich werdet ihr auch gebührend verlinkt.
Die Aktion könnt ihr natürlich gerne weiter verbreiten, teilen, posten – damit eine schöne Sammlung unterschiedlicher Fotostudios zusammenkommt.
Ich freu mich drauf und bin gespannt wie ein Flitzebogen…
Du verfügst über besonderes Know-how in den Bereichen Fotografie und/oder Bildbearbeitung?
Du bist ein Community-Mensch?
Du möchtest dein Wissen der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen?
Du schreibst gerne Texte, spannend und flüssig?
Dann bist du auf meinem Portal als Gastschreiber herzlich willkommen!
Voraussetzungen:
- Artikel zu einem speziellen Thema – nicht zu allgemein!
- nicht mehr als 500 Wörter
- max. 2 Links (zur eigenen Website und z.B. zur Facebook-Seite)
- keine Mehrfach-Veröffentlichung des Artikels
Ich möchte hiermit ausdrücklich Community-Leute und Blogger ansprechen, die in den oben genannten Bereichen “zu Hause” sind. An kommerziellem Product Placement bin ich nicht interessiert.
Liebe Leute,
der heutige Blogartikel richtet sich hauptsächlich an Fotografen, die sich überlegen, für Airbnb tätig zu werden. Bereits im Januar hatte ich in meinem Artikel Blendwerk@Airbnb: Interieurfotografie über meine ersten Erfahrungen berichtet. Seither erreichen mich per E-Mail immer wieder Anfragen von Interessenten, die näheres darüber wissen möchten. Seit meinem Einstieg habe ich mittlerweile ca. 10 Wohnungen fotografiert. Deshalb möchte ich heute ein paar Empfehlungen und Tipps loswerden.
1. Falls ihr als Fotograf für Airbnb reich werden möchtet, fotografiert lieber was anderes
2. Ausrüstung: Weitwinkelobjektiv ab 10mm Crop oder 16mm Vollformat + Stativ
3. Fotografiert mit Available Light im manuellen Modus: einfach zu bewerkstelligen – natürlicher Bildlook
4. Liefert mindestens 10 Bilder ab
5. Anforderung für Bildmaße: mindestens 2700 X 4200 Pixel (grundsätzlich im Querformat)
6. 30 bis 45 Minuten für ein Shooting sind ausreichend
7. Verbringt nicht zu viel Zeit mit Bildbearbeitung (siehe “reich werden”), sondern fotografiert möglichst optimal
8. Legt euch einen Workflow in Photoshop zu, der Zeit spart und maximalen Effekt bringt (höchstens 5 bis 10 Minuten pro Bild)
9. Ihr müsst nicht jeden Job annehmen. Wenn die Location zu weit weg ist, benötigt ihr zuviel Zeit und zuviel Sprit und verdient so gut wie nichts mehr
10. Habt Spaß dran – dann passt es schon…
Ich kann die Arbeit für Airbnb guten Gewissens empfehlen. Die Portalseite ist sehr übersichtlich und leicht zu bedienen. Die Bezahlung nach Abschluss eines Jobs ist absolut zuverlässig und kommt in der Regel 3-4 Tage danach auf euer Konto.
Hier noch ein paar Beispielbilder. Alles keine HighEnd-Interieur-Fotografie, aber mit den wenigen Mitteln und der begrenzten Zeit ist mehr kaum möglich. Für eine attraktive Präsentation von Ferienwohnungen reicht es aber allemal aus.
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