Neu eingetroffen: Adobe Photoshop CS6

Liebe Leute,
seit heute bin ich in stolzem Besitz der neuen Photoshop-Version CS6. Für mich ist es daher eine gute Gelegenheit, mein Windows-System neu aufzusetzen. Windows 7 ist zwar die beste und stabilste Betriebssystem-Version, die es von Microsoft bisher gab, aber auch hier sammelt sich mit der Zeit Datenmüll an, der den Rechner verlangsamt. Aber und zu zickt er mittlerweile auch beim Hochfahren rum, so dass ich mich schon länger mit dem angsteinflößenden Gedanken beschäftige, alles platt zu machen und neu zu installieren.

Ich hoffe, dass ich beim Sichern der Daten nichts vergessen habe. Wünscht mir also Glück, dass alles gut geht! Denn natürlich möchte ich für den Einsatz von Photoshop CS6 die bestmögliche Performance, zu der meine Hardware fähig ist.

Solltet ihr innerhalb der nächsten 48 Stunden nichts von mir lesen, dann könnt ihr davon ausgehen, dass ich mir damit ins Knie geschossen habe und heulend am Schreibtisch sitze…

In diesem Sinne – bis hoffentlich bald!

 

Werte Blogleser,
heute berichte ich über ein Einzelcoaching zum Thema Fotografie-Grundlagen. Dieses Coaching unterscheidet sich von meinen anderen Kurs-Angeboten vor allem darin, dass es nicht bei einem einmaligen Termin bleibt, sondern insgesamt über mehrere Monate läuft. Der Grundlagen-Kurs ist bewusst so gestaltet, dass der Teilnehmer die Möglichkeit hat, sich in den Wochen zwischen den Treffen mit den Lerninhalten auseinanderzusetzen und sie in der eigenen Praxis anzuwenden.

Meine heutige “Schülerin” Sabine war es leid, immer nur mittelnette Bilder mit der Kompaktkamera zu knipsen, so dass sie sich vor kurzem entschied, sich eine Canon-SLR zuzulegen. Das Praxis-Handbuch zur 600D war ihr allerdings zu wenig, um damit zu befriedigenden Ergebnissen zu gelangen. Und so trete ich auf den Plan, um ihr mit meinen bescheidenen Kenntnissen ein wenig weiter zu helfen. Die Vermittlung theoretischer oder technischer Hintergründe steht bei mir weniger im Vordergrund. Praxisnähe und Nachvollziehbarkeit sind mir wesentlich wichtiger.

Der heutige Kursinhalt bestand hauptsächlich aus folgenden Punkten:

- Kamerafunktionen und -einstellungen
- Objektivbrennweiten
- Blende
- Verschluss
- ISO
- Autofokus, manueller Fokus
- Programmautomatiken, Zeitvorwahl, Blendenvorwahl
- Praxisteil
- Aufgabenstellung für eigene Übungen

Das heutige Coaching hat super viel Spaß gemacht. Wenn jemand so lernbegierig und aufmerksam ist wie Sabine, ist die Vermittlung von Fotogrfie-Grundlagen relativ easy. Der nächste Kursteil findet in ca. zwei Wochen statt. Bis dahin habe ich ihr ein paar recht simple Hausaufgaben mitgegeben, deren Ausführung allerdings Zeit, überlegtes Vorgehen und Geduld erfodert.

Neben der Weitergabe von Wissen ist mir persönlich sehr wichtig, Lust und Leidenschaft an der Fotografie zu wecken, das eigene Zutrauen zu stärken und zu vermitteln, dass Fehler erlaubt und dazu da sind, um daraus zu lernen. Ich glaube, das ist mir heute gelungen…

Du bist ebenfalls interessiert an einem Einzelcoaching? Dann kannst du mich gerne anschreiben – wir schnüren gemeinsam ein für dich passendes und bezahlbares Paket!

 

Review: Stammtisch “Touch&Feel”

Liebe Blogleser,
gestern fand unser erster Technik-Stammtisch “Touch&Feel” im Fotostudio Flashback statt. Knapp 20 Interessierte fanden sich bei herrlichem Wetter in unseren heiligen Hallen ein, um drei Präsentationen zu sehen und miteinander über unser Lieblingsthema zu quatschen.

Manche Besucher sparten sich den kurzen Weg vom Parkplatz ins Studio. Keine Ahnung, ob das am Alter oder am Auto liegt… ;)

Rupert Thienel stellte in der ersten Präsentation die Technik der Frequenztrennung in Photoshop vor. Es wurde lange über Vor- und Nachteile dieser Art der Hautbearbeitung diskutiert. Mittlerweile arbeiten bereits einige Fotografen mit diesem Workflow. Und so bestand überwiegend Übereinstimmung, dass es derzeit wohl keine bessere Technik gibt, Haut derart detailliert und non-destruktiv zu bearbeiten.

Im zweiten Programmpunkt stellte Boris Marberg sein On-Location-Studio vor – bestehend aus einem Ranger RX Quadra aus dem Hause Elinchrom, 2 Blitzköpfen und verschiedenen Lichtformern. Das Tolle daran ist, dass man mit dem Inhalt eines Koffers bereits mehr als ausreichend für viele fotografische Anforderungen gerüstet ist.

Im Anschluss daran präsentierte Fritz Ehemann sein “Case-Studio”. Obwohl er als Technik-Freak und Tüftler schon bekannt ist, war ich doch überrascht, was Fritz so alles an Equipment aus seinem Koffer zauberte – fehlte nur noch das Kaninchen aus dem Hut…

Zum Ausklang des Abends wurde bei kühlen Getränken und leckerer Pizza noch viel diskutiert, erzählt und ausgetauscht. Da der Technik-Stammtisch bei allen Beteiligten gut ankam, gehe ich davon aus, dass Fortsetzungen stattfinden werden. Jeder Fotograf mit Lust und Leidenschaft hat dabei die Möglichkeit, auf unserer “Offenen Bühne” ein Thema seiner Wahl einzubringen. Vorschläge nehmen wir gerne entgegen.

In diesem Sinne – auf bald!

 

Liebe Blogleser,
gestern gab´s die zweite Runde in Sachen Baumkuchen-Fotografie. Letzte Woche hatte ich als Ziel, das Produkt namens Sonnenprinz mit und ohne Verpackung als reinen Freisteller zu fotografieren. Die Vorgehensweise hatte ich im Artikel Produktfotografie etwas näher beschrieben.

Beim zweiten Termin ging es darum, den Baumkuchen als Food-Aufnahme ansprechend zu präsentieren. Der Kuchen sollte dabei natürlich lecker aussehen und zum Kauf sowie letztlich zum Vernaschen anregen. Wer denkt, dass es Baumkuchen nur in der Winterzeit gibt, liegt völlig falsch. Zumindest dieser hier ist ganzjährig zu haben und passt zu jedem Anlass.

Gemeinsam mit der Geschäftsführerin von JR Fine Products tasteten wir uns über mehrere Stunden hinweg an den finalen Aufbau der einzelnen Bilder heran. Unser Ziel war, einen sommerlich-frischen Look zu erreichen. Und so sah dann unser erstes Setup aus, bei dem ich vier Blitzlampen sowie Karton und Styropor zum partiellen Aufhellen eingesetzt habe:

Von diesem Setup haben wir mehrere Bilder produziert, bei denen die Baumkuchen jeweils unterschiedlich angeordnet wurden. Eines der Ergebnisse sieht dann z.B. so aus:

Beim zweiten Setup nahmen wir nur geringfügige Änderungen vor. Einige Accessoires wurden ausgetauscht und die Lichtführung etwas angepasst.

Hier das final bearbeitete Foto:

Wie man auf folgender Aufnahme erkennen kann, sind die Bilder fast genau so fotografiert, wie sie schließlich in den Druckprozess gehen werden. D.h. die Bildbearbeitung bestand lediglich aus einigen Stempelarbeiten und leichten Tonwertkorrekturen.

Die größte Fummelei besteht darin, die Produkte passend anzuordnen, den Schärfebereich zu bestimmen, auf die Perspektiven zu achten und die richtigen Accessoires zu verwenden. Ohne umfangreiches Studio-Equipment geht so etwas leider nur sehr eingeschränkt. Foodfotografie macht aber umheimlich viel Spaß. Auf kommende Aktionen freue ich mich deshalb jetzt schon… :)

 

Neue Fotos: Scarlett Herzog

Liebe Blogleser,
wie angekündigt zeige ich heute ein paar Fotos, die ich beim Workshop Beauty- und Fashionfotografie mit Steven Van Veen aufgenommen habe. Wie in der Workshop-Rückschau erwähnt, stand uns als Model Scarlett Herzog aus Vaihingen/Enz zur Verfügung. Bei den simplen, aber um so effektvolleren Lichtsetups von Steven und diesem Model aus der Profi-Liga konnte ich nicht umhin, als Veranstalter auch selbst zur Kamera zu greifen. Und so sehen meine Ergebnisse aus:

 

Review: Steven Van Veen meets Freiburg

Liebe Leute,
heute gibt´s die Rückschau auf unseren gestrigen Workshop Beauty- und Fashionfotografie mit Steven Van Veen. Acht Fotografen aus der nahen und weiteren Umgebung nahmen am Workshop im Fotostudio Flashback teil. Co-Veranstalter war wieder mein Kollege Looking Sharp Photography. Als Model stand uns die wunderbare Scarlett Herzog zur Verfügung. Ein paar Impressionen des Tages:

Steven Van Veen war als Workshop-Leiter wirklich klasse. Mit seinen Ideen und seiner ruhigen, sehr angenehmen Art schaffte er es, die Teilnehmer anzuregen und zu begeistern. Gemeinsam wurden verschiedene äußerst effektvolle Lichtsetups von Beauty bis Fashion erarbeitet. Dabei kamen nicht mehr als jeweils zwei Blitzlampen zum Einsatz.

Mit Scarlett Herzog hatten wir das perfekte Model für Beauty- und Fashionaufnahmen. Mit ihrem Aussehen erinnert sie ja ein wenig an Angelina Jolie – nur viel hübscher. Scarlett war herrlich unzickig, arbeitete absolut professionell und unkompliziert – eine sehr sympathische junge Dame…

Ich sage DANKE an alle Teilnehmer und natürlich an Steven und Scarlett. Es war ein klasse Tag mit vielen Eindrücken, Ideen und tollen Ergebnissen. Eines ist jetzt schon sicher: da die wirklich guten Referenten bei mir grundsätzlich mehr als einmal gebucht werden, wird Steven Van Veen im Spätsommer für einen weiteren Workshop erneut nach Freiburg kommen. Dabei widmen wir uns dann der Outdoor-Fashion-Fotografie mit Available Light.

Wie immer gibt es auch von diesem Tag ein kleines Video zu sehen:

Auch ich habe natürlich ein paar Aufnahmen von Scarlett ergattert – diese poste ich dann in den nächsten Tagen. In diesem Sinne – bis demnächst… :)

 

WORKSHOP BEAUTY- UND FASHIONFOTOGRAFIE IM STUDIO

Da ein Teilnehmer krankheitsbedingt absagen musste, gibt es für Kurzentschlossene die Möglichkeit, beim morgigen Workshop mit Steven Van Veen teilzunehmen. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst…

Infos zum Workshop:
http://www.blendwerk-freiburg.de/2012/02/neuer-workshop-steven-van-veen-meets-freiburg-6-mai-2012/

Die Bezahlung erfolgt direkt beim Workshop vor Ort.

Anmeldung per E-Mail an: info@blendwerk-freiburg.de