Photoshop CS6 Sneek Peeks

Liebe Blogleser,
bei Adobe rumort es gewaltig. Im Laufe des Jahres wird es eine neue Photoshop-Version geben: Adobe Photoshop CS6.

Leider erfährt man noch nicht wirklich viel, was Adobe an neuen Features einbinden wird. Was bisher offiziell an Informationen veröffentlicht wurde, sieht noch recht dürftig aus.

Aber ich bin sicher, die Software-Heinis werden sich bis zum Release noch einiges einfallen lassen.

Unschön finde ich, dass ein Upgrade wohl nur noch von CS5 möglich sein soll. Mit älteren Versionen geht das angeblich nicht mehr. So vergrault man Kunden.

Halbgare Gerüchte zu weiteren Funktionen gibt es im Netz zuhauf. Falls jemand nähere Informationen zu CS6 hat, lasst es mich wissen…

6 Gründe warum Lightroom überflüssig ist

Werte Blogleser,
zugegeben: der Titel des heutigen Artikels ist durchaus provokativ und wird bei einigen Lesern Kopfschütteln und Unverständnis verursachen. Vielleicht werden Lightroom-Fans böse Kommentare schreiben oder mich gar lynchen wollen. Aber sei´s drum. Ich bin ja hier der Chef und darf ausposaunen was ich möchte.

Warum Lightroom überflüssig ist und von meinem Rechner wieder verschwunden ist, erläutere ich in aller Kürze und in wenigen Worten:

Grund 1 – Stapelverarbeitung
Ich produziere keine Bilderserien aus Hunderten von Fotos mit ein und derselben Kameraeinstellung und identischen Lichtverhältnissen. Falls doch: mit Adobe Camera Raw kann ich beliebig viele Raw-Dateien genauso schnell und effizient für Adobe Photoshop vorbereiten, wo dann der Hauptteil der Bearbeitung stattfindet. Wozu also Lightroom?

Grund 2 – Struktur
Lightroom ist nicht übersichtlich konzipiert. Eine intuitive Bedienung ist nahezu unmöglich. Lightroom hat ein völlig anderes Grundgerüst als z.B. Photoshop. Ich möchte mich nicht wochenlang in eine neue Software einarbeiten. Ich nutze meine Zeit besser, in dem ich fotografiere und die Bilder ordentlich in Photoshop entwickle. Wozu also Lightroom?

Grund 3 – Günstige Bildbearbeitungsalternative
Stimmt. Aber nur, falls ich mit einem Bruchteil der Möglichkeiten, die Photoshop bietet, zufrieden bin. Ich persönlich bin es nicht. Wozu also Lightroom?

Grund 4 – Bildverwaltung
Mit Lightroom lassen sich größere Bildbestände unter Zuhilfenahme von Bibliotheken, Katalogen, Stichwörtern usw. verwalten, was die Suche nach bestimmten Bildern verkürzt. Ich selbst habe eine für mich passende Verwaltungsstruktur mit klar benannten Ordner- und Dateibezeichnungen. Damit weiß ich jederzeit, wo ich welches Foto finde. Wozu also Lightroom?

Grund 5 – Bildbetrachtung
Lightroom stellt Bilder übersichtlich dar und man kann zwischen unterschiedlichen Ansichten wählen. Adobe Bridge macht im Prinzip nichts anderes und ist in Photoshop integriert. Wozu also Lightroom?

Grund 6 – Tethered Shooting
Mit Lightroom lässt sich die Kamera fernsteuern und Bilder können während eines Shootings direkt auf dem Rechner angezeigt werden. Mit Software von Kameraherstellern wie z.B. Canon EOS Utility erhalte ich in Verbindung mit der Bridge dieselbe Lösung. Wozu also Lightroom?

Fazit:
Wenn ich also Photoshop besitze, verfüge ich automatisch über die Bordmittel Bridge und Camera Raw. Damit kann ich alle wichtigen Aufgaben erledigen, was das Post Processing erforderlich macht. Klar: Photoshop kostet ne Stange Geld. Warum sollte ich aber weitere 300 Euro regulär für eine Software ausgeben, die nicht wirklich notwendig ist?

Es gibt sicher individuell berechtigte Gründe für die Nutzung von Lightroom. Wenn ich mir Photoshop z.B. nicht leisten kann oder will und damit zufrieden bin, an meinen Fotos nur geringe Optimierungen vorzunehmen, lohnt sich dieses Progrämmchen. Leider fallen mir keinerlei weitere ernstzunehmende Gründe für eine solche Anschaffung ein.

So, und nun steinigt mich, belehrt mich eines Besseren oder ergänzt meine Ausführungen.

In diesem Sinne – bis bald… :)

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Neue Fotos: Team Roth

Liebe Leute,
es gibt neue Fotos aus unserer Pixel-Schmiede Fotostudio Flashback. Und zwar haben wir das Team von Friseur Roth fotografiert:

Das Post Processing stammt aus meiner Feder. Wer übrigens in Freiburg oder Umgebung wohnt, sollte unbedingt mal bei diesen Friseur-Profis vorbeischauen – es lohnt sich! Ob trendy, stylish oder klassisch – für jeden Geschmack gibt es die passenden Mitarbeiter/innen… :)

Das war´s für heute schon wieder – bis bald!

Fotos: Modelsharing Poisonivy

Liebe Leute,
nach dem gestrigen Review über das Model-Sharing vom Wochenende, gibt es heute die ersten fertig bearbeiteten Bilder von Jessy alias Model Poisonivy.

Auf besonderen Wunsch von Jessy erhält das erste Foto den Titel “Frizzi ruft an”. Dass Jessy während der Arbeitszeit mit ihrer Freundin telefoniert, fand ich schon ziemlich unverschämt. Die Zeit hätte ich ihr eigentlich von der Model-Gage abziehen sollen… ;)

Für das zweite Set nutzten wir eine neben dem Studio gelegene Halle, in der netterweise ein Radlader mit Zündschlüssel stand – wie praktisch! Für dieses Foto konnte ich meine 16-35mm-Linse endlich mal voll ausfahren. Die dadurch entstehenden Verzerrungen fand ich sehr spannend.

Da Jessy ein Model ist, das sich für nichts zu fein ist, nutzten wir für weitere Aufnahmen die Schaufel dieser hübschen Baumaschine. Dieses Foto habe ich mit dem wunderbaren 85er-Canon bei einer Blende f/1.4 aufgenommen.

Das dritte Set des Tages hatten wir wieder ins Studio verlagert. Das Lichtsetup ist für mich ein Klassiker, der immer funktioniert: Beauty-Dish von vorne, 2 Striplights mit Waben von schräg hinten, das Ganze vor grauem Hintergrund – fertig ist die Composing-Basis. Und sowas kommt dann dabei raus:

Vielleicht gefällt euch ja das eine oder andere Bild. Danke fürs Lesen und Gucken. Bis bald!

TION 2011: So war´s…

BERICHT & FOTOS

Liebe Blogleser,
am Wochenende habe ich gemeinsam mit mit meinem Fotopartner Looking Sharp die diesjährige TION in Köln besucht. Für alle, die es noch nicht wissen – die TION ist ein Community-Event für Fotografen und Bildbearbeiter. Nach mühseliger Anreise mit zahlreichen Staus und Baustellen erreichten wir unser Hotel am Freitagabend und zogen noch um ein paar Kölner Ecken. Wieder mal interessant zu erleben, was Köln im Vergleich zum Provinznest Freiburg so zu bieten hat. In den folgenden Zeilen berichte ich ein wenig über die einzelnen Vorträge, die ich besucht habe.

Samstag, 24. September 2011:

Im Anschluss an die Begrüßung durch Calvin Hollywood, der das Event ursprünglich ins Leben gerufen hat, startete die Veranstaltung gleich mit einem absoluten Highlight: Eberhard Schuy – “Simple Lichtführung mit erstaunlichen Effekten”. Schuy ist als Werbe- und Industriefotograf für internationale Kunden tätig und zeigte in seinem spannenden Referat wie er Objekte mit einfachen Mitteln effektvoll in Szene setzt und dabei so gut wie ohne Photoshop auskommt. Sein Vortrag hat mich sehr beeindruckt und begeistert.

Im nächsten Vortrag plauderte der Schweizer Thomas Leuthard sehr unterhaltsam über seine Art der Streetfotografie, erläuterte worauf es ihm ankommt und gab zahlreiche Tipps, wie man seine Hemmungen überwinden kann, fremde Menschen auf der Straße ungefragt zu fotografieren. Deshalb auch der passende Titel seines Referats: “Streetfotografie – Hast du die Eier dazu?” Auch dieser Vortrag gefiel mir außerordentlich gut und machte Lust, gleich raus auf die Straße zu gehen…

Nach der Mittagspause besuchte ich den Vortrag von Jamari Lior – “Trends in der Modelfotografie”. Da ich ihre Bilder sehr mag, war ich gespannt, was sie darüber zu berichten hat. Leider war ich von den Inhalten und der Form der Präsentation ziemlich enttäuscht. Ich hätte mir gewünscht, dass sie nicht nur gefühlte 100 ihrer eigenen Bilder zeigt, sondern tatsächlich einen allgemeinen Überblick über aktuelle “Trends” vorstellt. Für mich war das definitiv zuviel der Selbstbeweihräucherung.

Eberhard Schuy schaffte es allerdings in seinem zweiten Vortrag des Tages, dass meine Verärgerung in null-komma-nix wieder in Begeisterung umschlug, als er über analoge Techniken in der digitalen Auftragsfotografie berichtete. In seiner unprätentiösen Art stellte er weitere Möglichkeiten dar, wie er mit zum großen Teil sehr simplen, aber im Effekt um so verblüffenderen Mitteln Objekte und auch Menschen in Szene setzt. Faszinierend!

Zum Thema Photoshop wollte ich an diesem Tag natürlich auch noch etwas hören, so dass ich zu guter Letzt noch das Referat von Martin Birkner besuchte, der bis vor einigen Jahren Art Director in der Kinobranche war und dabei Filmplakate entwarf und bearbeitete. Der Vortrag war zum Teil etwas langatmig. Dennoch war es für mich spannend zu sehen, wie ein bestimmter Plaktatlook aus teilweise wirklich ziemlich miesen Setfotos entsteht.

Den restlichen Abend ließen wir dann gemütlich ausklingen mit einigen interessanten Gesprächen und einer Verlosung, bei der ich leider wie immer nichts gewonnen habe.

Die Fotos des Tages:

Sonntag, 25. September 2011

Den zweiten Tag startete ich bei Oliver Gietl, der uns einiges über aktuelle “Technik für Fotografen” zeigte. Das Referat war recht interessant, mal abgesehen davon, dass die Technik nicht immer funktionierte. Zum letzten und für mich eigentlich spannendsten Teil – nämlich zum Thema Bildverwaltung und Storage – kam es leider nicht mehr, da die Zeit nicht ganz ausreichte. Deshalb ein kleiner Minuspunkt zum ansonsten ganz guten Vortrag.

Olaf Giermann bestätigte wieder einmal, dass er nicht nur ein überaus guter Photoshopper ist, sondern auch noch ein sehr unterhaltsamer Redner sein kann. Im Vortrag “The good, the bad and the ugly” zeigte er den Teilnehmern, was man in der Bildbearbeitung so alles an Todsünden begehen kann und wie man es deshalb besser nicht macht. Sehr lustig!

Im Anschluss besuchte ich Oliver Pinkoss, der mit seinem “Lightstorys”-Team einen Vortrag über “Light Art Photography” hielt. Von den ca. 50 Teilnehmern blieb am Ende vielleicht noch ein Drittel im Raum. In etwa so kann man sich den Spannungsbogen des Referats vorstellen. Schade eigentlich, aber er wird sich mit dem Hauptgewinn (EIZO-24″-Monitor) aus der Verlosung vom vorigen Abend vermutlich trösten können…

Im für uns letzten Vortrag des Wochenendes bewies Uli Staiger einmal mehr, welch grandioser Bildbearbeiter er ist. Es ist immer wieder ein Genuss, ihm bei der Arbeit zuzusehen. Dieses mal ging es hauptsächlich um den Einsatz unterschiedlicher Pinselspitzen – wie man sie selbst in Photoshop erstellt und für welche Zwecke man sie nutzen kann. In meinen Augen ist Staiger inhaltlich und rhetorisch der perfekte Referent. Ein würdiger Abschluss des zweiten Tages!

Um nicht allzu spät die Heimreise anzutreten, verzichtete ich schweren Herzens auf einen weiteren Vortrag von Thomas Leuthard zum Thema Streetfotografie. Aber man kann ja nicht alles haben. Natürlich gab es an diesem Wochenende noch viele, viele weitere Referenten und Vorträge, die parallel zu den von mir beschriebenen Veranstaltungen über die Bühne liefen. Ich hoffe, dass ich die eine oder andere verpasste Stunde noch als Videoaufzeichnung zu sehen bekomme.

Die Fotos des Tages:

Die TION 2011 war auch dieses Jahr wieder eine Reise wert. Nicht nur die tollen Referenten mit ihren spannenden Vorträgen sowie die zahlreichen Fachaussteller, bei denen man sich in Ruhe über ihre Produkte informieren konnte, sondern vor allem auch das Knüpfen und Pflegen von Kontakten zu Menschen, die man ansonsten nur aus dem Netz kennt, macht diese Veranstaltung zu einem wirklichen Community-Event. Sollte die TION im nächsten Jahr wieder stattfinden, bin ich selbstverständlich mit dabei! An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren – es gab nichts erwähnenswertes auszusetzen. Im Gegenteil: die viele Arbeit hat sich absolut gelohnt.

Noch ein Satz zum Schluss: der eine oder andere TION-Referent wird im nächsten Jahr auch in Freiburg zu sehen sein. Aber dazu die nächsten Tage mehr…

Gastartikel: Sumo Paint – Ein Photoshop-Fake?

Liebe Blogleser,
heute präsentiere ich nach längerer Zeit wieder einen Gastartikel – und zwar von Wojciech Dziedzic, Mitarbeiter bei der Website twago, einer Projektvermittlungsplattform für Freelancer und Unternehmen in den Bereichen Web & Programmierung, Medien & Design sowie Unternehmensservices. Im Artikel selbst geht es um das Online-Grafikprogramm Sumo Paint. Ich muss zugeben, dass ich das nette Progrämmchen bisher noch nicht kannte.

Hier der Artikel von Wojciech – vielen Dank dafür:
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Sumo Paint – Ein Photoshop-Fake?

Adobe Photoshop ist unter anderem für viele Grafik- und Webdesigner die bevorzugte Software zur Bearbeitung und Erstellung digitaler Bilder. Es wurden hunderte von Büchern geschrieben und es sind noch mehr Tutorials im Internet veröffentlicht worden. Die Programmierer von Adobe haben sich viel Mühe gegeben und eine Unmenge verschiedener Funktionen erstellt. Diese professionelle Software hat für einige Nutzer nur einen kleinen Nachteil – sie ist kostenpflichtig. Für große Unternehmen ist ein solcher Kauf meistens kein großes Problem, aber für Freelancer oder Hobbygrafiker können die Anschaffungskosten sehr hoch sein.

Im Jahre 2007 ist solchen Nutzern die Firma Sumo LTD. entgegengekommen. Ihre Programmierer haben einen Online-Flash-basierten Editor erstellt. Dieser ist kostenlos und für jeden Nutzer zugänglich. Es gibt mittlerweile eine kostenpflichtige „Pro“ Version, die verschiedene Features ermöglicht, wie zum Beispiel Download einer Softwareversion, die zusammen mit Adobe AIR funktioniert. Auf den ersten Blick sieht Sumo Paint wie eine Fake-Version von Adobe Photoshop aus:

Wie man auf dem Screenshot sieht, ist die Anwendung schon in verschiedenen Sprachen verfügbar. Die Benutzeroberfläche kommt den Photoshop-Nutzern auch sehr bekannt vor. Neben äußeren Ähnlichkeiten hat Sumo im Vergleich zu Photoshop jedoch auch einige Mängel. Die Anwendung arbeitet nur mit JPGs, PNGs und GIFs und speichert die Dateien nur in zwei Formaten: JPG und PNG. Die Bilder kann man entweder auf der eigenen Festplatte speichern oder online auf dem eigenen Sumo-Account. Das hat den Vorteil, dass man die Dateien überall aufrufen kann, ohne daran denken zu müssen, diese auf einem externen Datenträger mitzunehmen. Obwohl man nur mit einigen Dateitypen arbeiten kann, ist Sumo Paint eine sehr gute Lösung, wenn man Fotos bearbeitet. Auch viele Grafik-Designer sind mit den Möglichkeiten dieser Anwendung sehr zufrieden. Sumo Paint bietet sehr viele Funktionen von Adobe Photoshop an, aber es ist eine andere Software. Wäre diese Anwendung ein aber tatsächlich Photoshop-Fake, würde sie bestimmt nicht mehr online existieren.

Wojciech Dziedzic
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Ohne mit der Online-Software ausführlicher gearbeitet zu haben, glaube ich, dass Sumo Paint für professionelle Bildbearbeiter keine wirkliche Alternative ist. Für einfachere Arbeiten, wenn man z.B. unterwegs ist und kein Photoshop zur Verfügung hat, ist sie aber sicherlich eine interessante Option.

Der Gastartikel ist natürlich auch mit etwas Werbung für twago verknüpft, was für mich aber auch nicht weiter schlimm ist. Wenn euch der Link interessiert, klickt einfach mal drauf und wenn nicht, dann nicht…

In diesem Sinne – bis bald!

Rezension Calvinize IV – Behind the Scenes

Liebe Blogleser,
vor kurzem veröffentlichte Calvin Hollywood seine aktuelle Lern-DVD “Calvinize IV”. Als treuer Anhänger seines Bildstils und als aufmerksamer Beobachter seiner Entwicklung ließ ich mir den Erwerb der DVD natürlich nicht entgehen. Nun habe ich mir das Scheibchen genauer angeschaut und berichte ein wenig über die Inhalte und davon, was ich darüber denke.

Zunächst mal vorneweg: die DVD ist kein reines Photoshop-Video-Seminar wie man es von den bisherigen DVDs “Calvinize I-III” kennt. Wer also nach Bildbearbeitungs-Grundlagen sucht ist hier definitv falsch, sondern sollte sich die genannten ersten drei Calvinize-DVDs zulegen. Auch wer sich für Lichtführungs-Basics interessiert, wird hier lediglich einige allgemeine Anregungen finden. Diesbezüglich würde ich persönlich Calvins DVD “Mit Licht gestalten” empfehlen, die in Zusammenarbeit mit Matthias Landsgesell entstanden ist.

Diese DVD soll vielmehr einen Einblick hinter die Kulissen bei der Umsetzung von vier Foto-Produktionen ermöglichen. Inhaltlich ist alles sehr klar strukturiert, so dass man sich schnell auf der DVD zurechtfindet. Jede einzelne Produktion ist dabei nach demselben Schema gegliedert, was die Übersichtlichkeit deutlich erleichtert.

Die vier Auftragsarbeiten erstrecken sich über ein Model-Sedcard-Shooting, Werbeaufnahmen für einen Tänzer und für einen Golfspieler sowie Image-Bildern für eine KfZ-Werkstatt. In den einzelnen Videokapiteln erläutert Calvin, wie er an die jeweilige Aufgabe herangeht bzw. was es dazu an Vorbereitungen braucht. In den nächsten Schritten dürfen wir Calvin bei seinen Shootings im Studio oder On Location begleiten. Dabei erklärt er dem Zuschauer, warum er welches Lichtsetup nutzt, setzt den fotografischen Teil um und vermittelt, wie er zu seiner Bildauswahl gelangt. Im letzten Abschnitt behandelt Calvin seinen Photoshop-Workflow. Hierbei geht es, wie man sich denken kann, um Bildbearbeitung im typischen Calvin-Hollywood-Look.

Für Calvin-Hollywood-Junkies wie ich es einer bin, wird die DVD möglicherweise nicht sehr viel Neues zutage fördern. Auch Calvin kann das Rad nicht ständig neu erfinden, so dass sich viele Photoshop-Techniken bereits auf seinen bisherigen Video-Tutorials finden lassen. In Bezug auf den fotografischen Part wird die DVD bei Fotografen, die es gewohnt sind, mit Studioblitzanlagen zu arbeiten, ebenfalls keine Revolution entfachen. Ich sehe die DVD deshalb eher als Ergänzung bzw. als guten Einstieg in die Materie und würde sie sozusagen dem “fortgeschrittenen Anfänger” empfehlen. Wer Calvins authentische und sympathische Art noch nicht persönlich kennt, wird beim Durcharbeiten der DVD sicherlich Lust bekommen, künftig bei einem seiner zahlreichen Workshops teilzunehmen, was ich nur jedem ernsthaft ans Herz legen kann.

In Sachen Bildbearbeitung hat mich persönlich niemand so inspiriert und weitergebracht wie Calvin Hollywood. Ob man diese DVD haben MUSS oder nicht, sollte jeder selbst entscheiden. Wie schon erwähnt, sind aber für mich seine Seminare sowie die ersten drei DVDs der Calvinize-Reihe absolut unverzichtbar.

Die DVD hat eine Laufzeit von 4 Stunden und ist bei Calvin Hollywood im Store oder bei Video2Brain erhältlich. Preis: 42,00 Euro incl. Versand.

Ein Schmankerl zum Schluss:
In Kürze wird es exklusiv hier im Blog eine Calvinize IV-DVD zu gewinnen geben! Was ihr dafür tun müsst, werde ich zur gegebenen Zeit verraten. Stay tuned!