EBERHARD SCHUY MEETS FREIBURG
BERICHT – BILDER – VIDEO

Liebe Leute,
heute kommt der Bericht über den zweiten Tag des Workshop-Wochenendes mit Eberhard Schuy zum Thema “Objektfotografie”. Der Blogbeitrag zum ersten Tag findet ihr hier: http://www.blendwerk-freiburg.de/?p=7496

Nachdem wir den Samstagabend mit einem “Get together” im kleinen Kreis ausklingen ließen, starteten wir am zweiten Workshop-Tag mit einem leicht veränderten Teilnehmerkreis. Der Großteil der Fotografen war allerdings bereits am ersten Tag mit von der Partie. Auch der Sonntag begann mit einem Theorieteil mit Bildbeispielen und vielen Tipps und Kniffen aus Eberhards Nähkästchen.

Analog zum Workshop am Samstag bereitete Eberhard drei unterschiedliche Objektfotografie-Sets vor – allerdings etwas fortgeschrittener, komplexer und umfangreicher. Die Teilnehmer arbeiteten sehr konzentriert in Kleingruppen an den einzelnen Sets.

Set 1:
Beim ersten Aufbau sollten wir Erdnüsse fliegen lassen. 2 Lampen, ein Aufheller, eine Glasplatte und ne Menge Nüsse. Das Endergebnis sieht dann so aus:

Set 2:
Beim zweiten Set ging es darum, Wasser aus einem Glas fließen zu lassen, wie es physikalisch eigentlich kaum möglich ist. Wie man sowas fotografiert, war uns zunächst ein großes Rätsel. Klar, dass Eberhard hierfür eine ausgeklügelte Lösung parat hatte. Hier mein Resultat:

Set 3:
Bei diesem Set lautete die Aufgabe, ein recht schmuckloses Schmuckstück schmuck in Szene zu setzen. Obwohl oder gerade weil der Einsatz an Lichttechnik ziemlich überschaubar war, gelang uns ein sehr dynamisches Foto. Allerdings ist es hier durchaus von Vorteil, mehr als zwei Hände zur Verfügung zu haben…

Wie man sieht, war auch der zweite Tag richtig spannend und interessant. Unglaublich, wie rasch die Zeit verging.

Einmal mehr bleibt mir nur, mich noch mal ganz herzlich bei Eberhard Schuy und allen Teilnehmern zu bedanken. Alle Beteiligten waren super motiviert und voll bei der Sache. Ich bin überzeugt, dass alle auf ihre Kosten kamen und in nächster Zeit fleißig Objekte fotografieren werden. Ich bin jedenfalls wild entschlossen, in diesem Bereich dranzubleiben. Das erste unverzichtbare Zubehör ist bereits bestellt, damit es bald losgehen kann…

Natürlich gibt es auch von diesem Tag ein kleines Videöchen:

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EBERHARD SCHUY MEETS FREIBURG
BERICHT – BILDER – VIDEO

Liebe Leute,
vergangenes Wochenende beehrte uns der bekannte Werbe- und Industriefotograf Eberhard Schuy für einen zweitägigen Workshop im Fotostudio Flashback. Über den ersten Tag möchte ich heute ein wenig erzählen.

An beiden Workshop-Tagen nahmen jeweils 8 Fotografen aus der näheren und weiteren Umgebung teil. Die Seminare waren bereits seit Anfang Dezember komplett ausgebucht.

Für meinen Kollegen Looking Sharp und mich begann das Wochenende schon am Freitag. Das gemeinsame Abendessen mit Eberhard fand unter erschwerten Bedingungen statt, da wir im Restaurant unserer Wahl nur noch einen Tisch im leidlich beheizten Außenzelt ergatterten.

Frisch und munter starteten wir dann aber am Samstag mit dem ersten Workshop-Tag. Wir alle waren schon ziemlich gespannt, was Eberhard inhaltlich vorbereitet hatte. Der Vormittag begann mit etwas Theorie über die Grundlagen der Objekt-, Sach- und Produktfotografie. Eberhard erläuterte uns anhand von Bildbeispielen seine Planungen und Herangehensweisen. Wir lernten einiges über die Wirkung von Lichtführung in der Objektfotografie und über den Alltag eines Werbefotografen.

Im Anschluss bereitete Eberhard drei unterschiedliche Sets vor, erklärte seine Überlegungen dazu und zeigte uns, mit welchen Lichtformern und Hilfsmitteln er die verschiedenen Objekte fotografiert. Nach der Mittagspause wurden drei Gruppen gebildet und jeder hatte die Möglichkeit, an den einzelnen Sets das Gelernte umzusetzen.

Set 1:
Beim ersten Aufbau ging es darum, Kirschen zu fotografieren und dabei einen warmen Sommerlook zu erzeugen. Zur Verfügung hatten wir eine Blitzlampe. Hier mein Ergebnis:

Set 2:
Bei diesem Set sollte ein Objekt eigener Wahl sehr simpel in Szene gesetzt werden. Ziel war es, einen angenehm weichen Schatten zu erzeugen. So sieht mein Resultat aus:

Set 3:
Die Aufgabe hier war, ein Glas mit Spiegelung, in kühlem Look und mit Wassertröpfchen zu fotografieren. Auch hier hatten wir wieder nur eine Blitzlampe mit Softbox zur Verfügung. Und so sieht das dann aus:

Bei den einzelnen Sets wurde viel mit kleinen Reflektoren und Aufhellern gearbeitet. Um ein wirkungsvolles Foto zu produzieren, braucht es also nicht unbedingt immer eine ganze Batterie an Blitzlampen. Das Eindrucksvolle an dieser Art der Fotografie ist, dass bei jedem Bild maximal 5 Minuten Photoshop benutzt wurde. Eberhard Schuy ist alles andere als ein Photoshop-Verächter, aber seine Philosophie ist klar und eindeutig: alles was fotografisch zu lösen ist, sollte auch fotografisch umgesetzt werden.

Mit vielen Eindrücken, Inspirationen und neuem Wissen endete der erste Workshop-Tag. Mit seiner ruhigen Art gelang es Eberhard, die Teilnehmer auf sympathische Weise in den Bann der Objektfotografie zu ziehen. Durch seinen unglaublichen Erfahrungsschatz und seine eigene Begeisterung vermittelt er nicht nur hilfreiche Techniken, sondern ist in der Lage, jeden einzelnen Teilnehmer für diese Art der Fotografie zu faszinieren.

Das beste kommt wie immer zum Schluss. Hier das Video zu Tag 1:

Vielen Dank an Eberhard Schuy und alle Teilnehmer – es war ein toller Tag…

Ein Bericht mit Bildern und Video zu Tag 2 folgt demnächst!

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1. Freiburger Linzertorten-Contest 2012

Liebe Blogleser,
am Samstag fand der 1. Freiburger Linzertorten-Contest 2012 im Fotostudio Flashback statt. 7 Teilnehmer hatten sich zum Wettbewerb angemeldet, um die großartigste Linzertorte Freiburgs zu ermitteln. Die jeweiligen Wettbewerbs-Teige wurden nachmittags gemeinsam und unter gegenseitiger Beobachtung hergestellt. 7 Bäcker – 7 unterschiedliche Rezepte!

Die Torten wurden danach in den eigenen Backöfen ausgebacken und abends wieder mitgebracht. Dort stand eine 6-köpfige Fach-Jury bereit, um die einzelnen Kuchen in 3 Kategorien zu bewerten: Optik – Konsistenz – Geschmack.

Natürlich weiß jeder Linzertorten-Liebhaber, dass dieser Kuchen durch längere Lagerung zunehmend besser wird. Aus terminlichen Gründen mussten wir darauf allerdings verzichten. Und wenn eine Linzertorte am ersten Tag nicht mundet, wird es auch in 4 Wochen nix.

Nach der Beurteilung der Gesamtoptik wurden die Torten in einer Blindverkostung nach den Kriterien Konstistenz und Geschmack bewertet. Dazu gab es ein Punktesystem von 1 bis 10. Die Punkte aus der Geschmacksbeurteilung wurden dabei doppelt gezählt.

Die Spannung stieg im Laufe des Abends ins schier Unerträgliche und wir wussten bis zum Schluss nicht, wer den Pokal abräumen würde. Nachdem alle Punkte zusammengezählt wurden, stand der Sieger aber unumstößlich fest:

ICH SELBST!

Ohne Scheiß!

Obwohl mir eigentlich klar war, dass das Original-Rezept meiner lieben Mutter schwer zu übertreffen sein würde, war ich doch überrascht und stolz, den Sieg für die großartigste Linzertorte Freiburgs errungen zu haben. Ich gebe zu, der Sieg war knapp mit gerade mal 6 Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Peter, mit dem ich seit knapp 2 Jahren eine Art Linzertorten-Hahnenkampf austrage. Die zahlreichen Trainingseinheiten in der heimischen Küche haben sich also ausgezahlt. Bis auf weiteres werde ich aber in nächster Zeit auf den Verzehr von Süßspeisen verzichten.

Damit ihr euch einen Eindruck des Tages verschaffen könnt – hier das Video:

Leider ist meine Siegerpose nicht zu sehen, da just in dem Moment die Aufnahme nicht funktioniert hat.

Und für alle, die am nächsten Sonntag ihre Lieben mit einer Linzertorte überraschen wollen, verrate ich sogar das Rezept:

Linzertorte deluxe à la Blendwerk:

Teig:
200g gesiebtes Weizenmehl
1 gestr. TL Backpulver
125g Zucker
1 P. Vanillezucker
2-3 Tropfen Bittermandelaroma
1 Messerspitze Zimt
1 Ei
1 gehäufter TL Kakao
125g Butter
125g gemahlene Wal- und Haselnüsse
Johannisbeer-Marmelade nach Bedarf mit einem Schuss Kirschwasser

Verarbeitung:
Mürbeteig herstellen
Alle Zutaten in der Reihenfolge von Hand verkneten
ca. 30 min. kaltstellen
Hälfte des Teiges ausrollen und in Springform auslegen, Rand hochdrücken
Marmelade verteilen
Teigstreifen ausrädeln und Kuchen damit in Gitterform belegen.

Backzeit:
35-40 min. bei 175 Grad

Gutes Gelingen und guten Appetit!

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Neue Parkour-Fotos: Blackout Germany

Liebe Leute,
im ersten Blogbeitrag des Jahres 2012 zeige ich ein paar neue Parkour-Fotos. Das Shooting ist zwar schon gute vier Wochen her, aber mit der Veröffentlichung musste ich noch warten, bis die neue Seite von Blackout Germany das Licht der Welt erblickte. Und das ist exakt heute der Fall!

Hier sind die Ergebnisse des Outdoor-Teils:

Davor produzierten wir im Studio einige Porträtaufnahmen der Athleten und Blackout-Members:

Zum Schluss noch ein Team-Foto:

Wenn es euch interessiert, was die Jungs und Mädels so machen und was die Blackout-Gang zu bieten hat, schaut mal hier:
www.blackout-germany.de
www.facebook.com/Blackout-Germany

Das Making-of-Video vom Shooting poste ich auch noch mal:

Das soll´s für den Jahresanfang erst mal gewesen sein – ich wünsche euch allen ein gutes neues Jahr!

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Neue Parkour-Fotos & Videos: Blackout Germany

Liebe Blogleser,
vergangenes Wochenende war ich in Sachen Sportfotografie unterwegs – und zwar für die Parkour & Freerunning-Truppe Blackout Germany. Blackout Germany ist ein bundesweiter Zusammenschluss erfahrener Traceure und Freerunner. Getroffen haben wir uns zunächst im Studio, um für die neue Website Portraits der einzelnen Athleten und Members zu fotografieren. Der Großteil der Fotos bleibt noch unveröffentlicht, da die Blackout-Website derzeit “under construction” ist. So sieht die Startseite bislang aus:

Aufmerksame Follower werden bemerken, dass im Blackout-Schriftzug Bilder von mir “verbaut” sind – finde ich sehr schön! Wer mehr über Blackout Germany erfahren möchte, sollte unbedingt auf deren Facebook-Fanpage vorbeischauen: https://www.facebook.com/Blackout-Germany.

Hier ein kleiner Vorgeschmack auf die Member-Portraits:

Im Anschluss an das Studio-Shooting ging´s nach draußen auf das Gelände des Rohstoff-Verwertungsbetriebes (vulgo: Schrottplatz) von ARV Winkler, wo wir etwas unter Zeitdruck noch einige Action-Fotos produziert haben. Auch diese Ergebnisse bleiben noch in der Pipeline und werden erst beim Launch der Website veröffentlicht. Vom Shooting-Tag gibt es aber ein feines Video:

Einige Momentaufnahmen vom Set gibt es ebenfalls – hier aus dem Fotostudio Flashback. Wie ihr seht, war mein Kollege Lookingsharp ebenfalls wieder mit von der Partie. Danke für den Support!

Die beiden folgenden Fotos vom Outdoor-Set wurden mir netterweise von unserem “Zaungast” Michael Adler zur Verfügung gestellt. Ebenfalls danke dafür!

Zum Schluss des heutigen Blogartikels gibt es noch ein tolles Video der Blackout-Jungs über ihr Meeting in Freiburg zu sehen. Lehnt euch zurück und genießt!

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Review: Modelsharing Poisonivy

BERICHT, FOTOS & VIDEO

Liebe Blogleser,
heute könnt ihr lesen und schauen, wie es bei unserem gestrigen Sharing mit Model Poisonivy war. Wie mittlerweile üblich habe ich das Sharing gemeinsam mit Looking Sharp veranstaltet – natürlich im neuen Fotostudio Flashback. Das Shooting teilten wir uns insgesamt zu fünft. Hier ein paar Making-of-Bilder von den drei verschiedenen Sets, an denen wir fotografiert haben:

Unser Sharing-Model Jessy war top vorbereitet und super gelaunt. Ihre Posingsicherheit und die Vielfalt an Outfits waren ein absoluter Genuss! Jessy haben wir mit Sicherheit nicht zum letzten Mal in Freiburg gesehen. Aber auch die Teilnehmer muss ich an dieser Stelle besonders loben. Alle waren ohne Ausnahme sehr motiviert und total unverkrampft. Wir hatten an dem Tag viel Spaß und die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen.

Natürlich gibt es auch von diesem Event wieder ein kleines Video:

Meine eigenen Fotos folgen im nächsten Blogbeitrag. Bis denne!

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Levitation: Foto & Making-of

LEVITATION: “Neulich in der Supermarkt-Garage”

Liebe Blogleser,
obwohl das Bildgenre “Levitation” nicht mehr ganz neu und revolutionär ist, hatte ich seit längerem vor, selbst mal ein solches Foto zu produzieren. Ich mag diese Art von Bildern einfach sehr! Für alle, die Levitation noch nicht kennen, sei gesagt, dass es im weitesten Sinne um Bilder geht, in denen Personen frei schweben – also nicht zu verwechseln mit “Planking”, denn das kann ja jeder. Langer Rede kurzer Sinn – schaut euch mein Endergebnis einfach mal an (click to enlarge):

Als Idee schwebte (!) mir vor, eine Supermarktkundin von einem Einkaufswagen ziehen zu lassen – so von wegen Konsumterror, Kaufzwang usw. – ok ok, genug der Gesellschaftskritik ;) Kommen wir zum Wesentlichen:

Das finale Bild besteht eigentlich aus zwei Aufnahmen aus der exakt selben Position. Ein Stativ ist deshalb erforderlich. Wir müssen das Modell natürlich zunächst mal in eine schwebende Position bringen. Das lässt sich am besten mit einer einigermaßen stabilen Ablagemöglichkeit für die Person bewerkstelligen. Fotografiert habe ich bei einer Blende 5.0 mit einer Verschlusszeit von 1/100 und ISO 400. Bis das Posing und der Ausdruck stimmt brauchte es allerdings einige Anläufe.

Die nächste Aufnahme wird dann das eigentliche Ausgangsfoto. Sobald alle Personen und Hilfsmittel aus dem Bild verschwunden sind, sollte man mit denselben Kameraeinstellungen agieren und den zweiten Schuss tätigen. Der fotografische Teil ist damit schon beendet.

Die restlichen Arbeiten passieren dann in Photoshop. Nachdem die beiden Raw-Dateien mit denselben Werten konvertiert wurden, nehme ich zunächst das Ausgangsbild ohne die Personen und Hilfsmittel und entferne alle störenden Objekte. An einer Freistellung des Einkaufswagens komme ich in diesem Fall leider nicht vorbei, da ich eine realistische Bewegungsunschärfe im Hintergrund erzeugen wollte. Diesen speziellen Weichzeichnungseffekt wende ich auf das Gesamtbild an und blende ihn mit der aus der Freistellung gewonnenen Maske wieder aus. Die Räder des Wagens müssen auf einer separaten Ebene radial weichgezeichnet werden.

Im nächsten Schritt kümmern wir uns um das Modell. Wir nehmen also die erste der beiden Aufnahmen und stellen die Person sauber frei. Da die Haare des Modells durch den Ventilator leider nicht ausreichend in Wallung versetzt werden konnten, male ich mir auf einer leeren Ebene mit einer entsprechenden Pinselspitze eine wehende Mähne.

Die freigestellte Person fügen wir danach als separate Ebene in das Ausgangsfoto ein und versehen diese mit ein paar Retuschearbeiten wie z.B. einer Formgebung mittels Verflüssigen-Filter, etwas Hautbearbeitung sowie Dodge & Burn.

Zu guter Letzt kommen noch ein paar Farb- und Tonwertkorrekturen hinzu. Diesen Schritt habe ich mir durch den Einsatz des Nik-Filters “Cross Processing” deutlich erleichtert. In dem Fall habe ich den “C01″ verwendet, etwas die Deckkraft reduziert und da und dort wieder ausmaskiert.

That´s all – ready for levitation!!!

Mein Dank gebührt Eckhard, Nico und Marina für die Assistenz sowie Isabell-Maria fürs Modellschweben…