Liebe Blogleser,
heute präsentiere ich nach längerer Zeit wieder einen Gastartikel – und zwar von Wojciech Dziedzic, Mitarbeiter bei der Website twago, einer Projektvermittlungsplattform für Freelancer und Unternehmen in den Bereichen Web & Programmierung, Medien & Design sowie Unternehmensservices. Im Artikel selbst geht es um das Online-Grafikprogramm Sumo Paint. Ich muss zugeben, dass ich das nette Progrämmchen bisher noch nicht kannte.
Hier der Artikel von Wojciech – vielen Dank dafür:
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Sumo Paint – Ein Photoshop-Fake?
Adobe Photoshop ist unter anderem für viele Grafik- und Webdesigner die bevorzugte Software zur Bearbeitung und Erstellung digitaler Bilder. Es wurden hunderte von Büchern geschrieben und es sind noch mehr Tutorials im Internet veröffentlicht worden. Die Programmierer von Adobe haben sich viel Mühe gegeben und eine Unmenge verschiedener Funktionen erstellt. Diese professionelle Software hat für einige Nutzer nur einen kleinen Nachteil – sie ist kostenpflichtig. Für große Unternehmen ist ein solcher Kauf meistens kein großes Problem, aber für Freelancer oder Hobbygrafiker können die Anschaffungskosten sehr hoch sein.
Im Jahre 2007 ist solchen Nutzern die Firma Sumo LTD. entgegengekommen. Ihre Programmierer haben einen Online-Flash-basierten Editor erstellt. Dieser ist kostenlos und für jeden Nutzer zugänglich. Es gibt mittlerweile eine kostenpflichtige „Pro“ Version, die verschiedene Features ermöglicht, wie zum Beispiel Download einer Softwareversion, die zusammen mit Adobe AIR funktioniert. Auf den ersten Blick sieht Sumo Paint wie eine Fake-Version von Adobe Photoshop aus:

Wie man auf dem Screenshot sieht, ist die Anwendung schon in verschiedenen Sprachen verfügbar. Die Benutzeroberfläche kommt den Photoshop-Nutzern auch sehr bekannt vor. Neben äußeren Ähnlichkeiten hat Sumo im Vergleich zu Photoshop jedoch auch einige Mängel. Die Anwendung arbeitet nur mit JPGs, PNGs und GIFs und speichert die Dateien nur in zwei Formaten: JPG und PNG. Die Bilder kann man entweder auf der eigenen Festplatte speichern oder online auf dem eigenen Sumo-Account. Das hat den Vorteil, dass man die Dateien überall aufrufen kann, ohne daran denken zu müssen, diese auf einem externen Datenträger mitzunehmen. Obwohl man nur mit einigen Dateitypen arbeiten kann, ist Sumo Paint eine sehr gute Lösung, wenn man Fotos bearbeitet. Auch viele Grafik-Designer sind mit den Möglichkeiten dieser Anwendung sehr zufrieden. Sumo Paint bietet sehr viele Funktionen von Adobe Photoshop an, aber es ist eine andere Software. Wäre diese Anwendung ein aber tatsächlich Photoshop-Fake, würde sie bestimmt nicht mehr online existieren.
Wojciech Dziedzic
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Ohne mit der Online-Software ausführlicher gearbeitet zu haben, glaube ich, dass Sumo Paint für professionelle Bildbearbeiter keine wirkliche Alternative ist. Für einfachere Arbeiten, wenn man z.B. unterwegs ist und kein Photoshop zur Verfügung hat, ist sie aber sicherlich eine interessante Option.
Der Gastartikel ist natürlich auch mit etwas Werbung für twago verknüpft, was für mich aber auch nicht weiter schlimm ist. Wenn euch der Link interessiert, klickt einfach mal drauf und wenn nicht, dann nicht…
In diesem Sinne – bis bald!
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