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Meine Meinung zur Adobe Creative Cloud

Liebe Blogleser,
viele haben sicherlich bereits registriert, dass die CS6-Suite als Box-Version die letzte ihrer Art war. Künftig wird es nur noch möglich sein, Adobe-Produkte in der sogenannten Creative Cloud zu nutzen. In den letzten Tagen habe ich einige Diskussionen im Netz verfolgt. In meiner Meinung zu dieser radikalen Veränderung bin ich einigermaßen ambivalent…

Adobe CC

Photoshop CS7 wird es nicht mehr geben. Nutzer, die immer auf dem aktuellen Stand der Software arbeiten möchten, sind ab Juni gezwungen, auf der Cloud zu wandeln. Das bedeutet konkret, dass man Photoshop in Zukunft nicht mehr besitzt, sondern zu bestimmten Konditionen mietet. Je nach dem, ob man nun Photoshop als Einzelprodukt nutzt oder mit der ganze Suite arbeiten möchte, fallen dann monatliche Kosten an. Als Freiberufler mit täglichem Kontakt zu Photoshop & Co. dürfte das Kosten-Problem nicht ganz so groß sein. Wer behauptet, sich die monatlichen Zahlungen nicht leisten zu können, macht in seinem Business definitiv etwas falsch.

Einen klaren Vorteil sehe ich darin, dass man von Neu-Entwicklungen bei den einzelnen Applikationen umgehend profitiert und nicht erst auf eine neue Version der Software warten muss. Soweit so gut. Was ist aber mit Usern, die Photoshop nicht ständig nutzen, Bildbearbeitung nur als Hobby betreiben, dabei brav auf die legale Schiene setzen, mit der Version xy mehrere Jahre arbeiten und beispielsweise nur jedes dritte oder vierte Upgrade mitmachen? Tja Leute, ihr seid leider angeschissen. Ihr bezahlt dann monatlich einen fixen Betrag und falls ihr mal eine längere Hobbypause einlegen wollt und das Jahres-Abo kündigt, habt ihr hinterher nix! Die einzelnen Tarif-Modelle findet man übrigens hier: https://creative.adobe.com/plans

In anderen Zusammenhängen nennt man solche Geschäftsmodelle mindestens Nötigung, wenn nicht gar Erpressung. Mich selbst betrifft das eher weniger, da ich zum einen darauf angewiesen bin, auf dem neuesten Stand zu bleiben und zum anderen kann ich mir die monatlichen Kosten gerade noch zähneknirschend leisten. Aber noch mal zurück zu den Tarifen. Momentan lockt Adobe mit Sonderpreisen, die zunächst einmal gar nicht so hoch erscheinen. Wie aber sieht es nach einem Jahr aus? Oder nach fünf? Als Monopolist kann Adobe wahrscheinlich so ziemlich jeden Mondpreis verlangen – der Kunde wird schon zahlen. Alternativen zu Photoshop sind weit und breit nicht in Sicht, so dass dem Einzelnen leider nichts anderes übrig bleibt als mitzumachen, wenn er nicht bis in alle Ewigkeit auf CS6 hängen bleiben will.

Microsoft hat es mit seinem Office-Paket bereits vorgemacht. Auch dieses gibt es nur noch als Mietversion. Immerhin kann man dabei alternativ auf Open-Office zurückgreifen. Allerdings wird Adobe nicht die letzte Software-Schmiede sein, die ihre Produkte nur noch vermietet. Cloud-Dienste sind schwer im Kommen und irgendwann wird es Kaufsoftware wohl kaum noch geben.

Ich selbst werde die Entwicklung noch etwas beobachten und abwarten, werde aber wohl nicht umhin kommen, früher oder später ebenfalls in die Cloud zu wechseln.

Mich interessiert, wie eure Meinung dazu ist. Bleibt ihr bei eurer aktuellen Version? Wartet ihr ab oder steigt ihr um? Schreibt´s mal auf…

 

Comments(22)

  • Ich
    12. Mai 2013, 18:54  Antworten

    Dass es MS Office nur noch als Miet-Version gibt, stimmt so nicht.
    Es gibt es auch(!) als Office 365. Aber Office 2013 kann man natürlich immer noch ganz normal kaufen.

    Zu Adobe:
    ich habe auf den Schritt schon länger gewartet. Finde es persönlich als Heimanwender auch nicht so toll. Aber ich denke für 99% der Amateure tut es eh Photoshop Elements

  • 12. Mai 2013, 18:56  Antworten

    Hallo,
    über Facebook wird man von allen möglichen Seiten darüber informiert wie man sich in Zukunft die Arbeit mit Adobe vorzustellen hat.

    Ganz ehrlich, so wirklich glücklich bin ich mit dieser Entwicklung nicht. Irgendwie habe ich das ungute Gefühl abgezockt zu werden.
    So ziemlich genau vor einem Jahr habe ich mir das Upgrade von CS5 zu CS6 für 280 EUR gekauft. Aber das ist meines, ich kann das noch 10 Jahre nutzen, weiterhin meine Dateien damit öffnen ohne weitere Kosten zu haben. Ein Upgrade Kaufen oder Mieten kommt in einem Jahr auf das selbe heraus aber was ist in 2 Jahren? Letztendlich zahlen wir drauf und das nicht zu knapp.

    Mir geht es dabei auch gar nicht darum ob ich mir das leisten könnte oder nicht, sondern ums Prinzip. Ich mag es nun mal nicht wenn mich jemand über den Tisch ziehen möchte und genau so empfinde ich dieses Geschäftsgebaren.

    Adobe weiß ganz genau, es gibt derzeit keine Alternativen und früher oder später werden die Profis wechseln müssen. Ich jedoch werde so lange wie möglich bei meinem CS6 bleiben. Aus meinem Bekanntenkreis ist wirklich niemand der mit diesem Cloudsystem einverstanden ist. Einzig die jedermann bekannten “Photoshop-Gurus” lobpreisen dieses System, ja schon fast alle 10 Min. über Facebook und co. Ein Schelm der da an Sponsoring denkt.

  • 12. Mai 2013, 18:58  Antworten

    Hallo Wolfgang,

    schöner Beitrag und ich kann dir fast überall zustimmen. Allerdings verstehe ich die ganze Aufregung echt nicht so ganz. Wie du bereits geschrieben hast sollte es für Personen die ihr Geld mit Adobe Produkten verdienen kein Problem darstellen die Mietkosten aufzubringen. Und die haben durch die ständige Aktualisierungen nur Vorteile.

    Nun zu den Leuten die Photoshop “nur” mal so nebenbei benutzen Sorry Folk aber bei Photoshop handelt es sich nun einmal um ein professionelles Produkt welches für den Professionellen Markt konzipiert wurde (Was die restlichen Produkte der Cloud einschließt). Ich kann auch nicht rumjammern das ich gerne mit Autodesk Maya arbeiten würde aber mir die paar tausend € für eine Lizenz nicht leisten kann.

    Zudem gibt es für jedes Produkt auch Alternativen sowohl kostengünstige als auch kostenlose. Ich würde wetten das mindestens 50% von den Usern die jetzt laut schreien Adobe Abo ist scheiße nicht einmal die hälfte der Funktionen die Photoshop & Co. bieten benötigen/nutzen.

    Ich für mich selbst kann nur sagen das ich froh bin das Adobe die Cloud anbietet somit haben auch kleinere Unternehmen die Chance nicht von sofort anfallenden Lizenzgebühren überfahren zu werden, daran scheint niemand so wirklich zu denken.

    My 2cents Grüße
    anioD

  • 12. Mai 2013, 19:32  Antworten

    Für mich bedeutet die Cloud wohl erst mal ein Abschied von Adobe auf dem Stand von CS6.
    Persönlich bin ich immer gut gefahren ein paar Versionen auszulassen und zu warten bis sich die Menge und Qualität der Neuerungen für mich gelohnt hat in eine neue Version zu investieren.
    Für mich stellt sich die Frage, wie es genau mit den ganzen Cloud-Programmen laufen wird. Klar es wird eine Internetverbindung gebraucht, aber was ist an Orten an denen es keine gibt? Im Moment kann ich meine Version auf dem Laptop mit in den Urlaub nehmen oder nach einem Outdoorshooting schnell ein paar Bilder “quick&dirty” bearbeiten. Man kann im Zug mit den installierten Programmen arbeiten. Wie wird es alles mit den Cloud-Diensten?
    Was passiert, wenn ein Adobe-Serve mal down ist oder ein Bagger sich mal wieder in der DSLleitung verbeisst, der Nutzer aber einen Abgabetermin hat?
    Wer denkt an die Nutzer un urbanen Gebieten, die gar kein Hochgeschwindigkeitsanschluss haben?
    Ich sehe schon die Aufschreie nach den ersten gehackten und gelöschten Accounts.

    Das Argument von “Neu-Entwicklungen bei den einzelnen Applikationen umgehend profitieren” zu können, wäre auch mit dem bisherigen System der Updates und Patches und einem Abo-Angebot machbar.
    Bisher konnte jeder Nutzer sich entscheiden, wann seine Software ein Update bekommt und dieses auf einen Zeitpunkt legen, an welchem genug Zeit war um sich mit den neuen Features auch zu beschäftigen.
    Bisher ist garantiert, dass ich mit den Programmen auf dem Rechner meine Dateien auch in Jahre noch öffnen und editieren kann.

    In der Cloud liegt viel Potential, aber ob Adobe den richtigen Weg geht, wird sich zeigen. Ein solch umfangreicher Schritt wäre meiner Meinung nach nur parallel sinnvoll um die Technik zu testen und die User langsam heranzuführen.

  • Blendwerk
    12. Mai 2013, 19:42  Antworten

    @Fritz: Man muss nicht ständig online sein, um Photoshop nutzen zu können. Das schreibt Adobe dazu:

    “Da alle Applikationen (wie Photoshop und Illustrator) lokal installiert werden, ist für die Nutzung keine permanente Verbindung zum Internet notwendig.Während der Installation und Lizenzierung der Software muss jedoch eine Internet-Verbindung bestehen. Falls Sie ein Jahres-Abo gewählt haben, müssen Sie Ihre Software-Lizenzen alle 30 Tage online validieren. Die Software ist grundsätzlich jedoch 180 Tage nutzbar – auch offline.”

  • Jomei
    13. Mai 2013, 00:26  Antworten

    Und wenn der letzte Hinterwälder für sich meint er braucht Photoshop, sollte man das ihm überlassen. Ob es Sinn macht oder nicht. Als privater Anwender wird einem aber direkt die Möglichkeit genommen ein solche, vielleicht einmalige Investition zu tätigen.
    Denn für ein paar 100 Bilder im Jahr brauch ich kein Abo bis ins Grab.
    Aber vielleicht frag ich mal bei Autodesk nach, ob die das was ohne Super Spar Menu im Angebot haben.

    Gruß
    Jomei

  • 13. Mai 2013, 10:31  Antworten

    wie wird es wohl sein, wenn Adobe eine neue Version auf den Markt bringt, die mit meiner Hardware nicht mehr läuft? Muss ich dann einen neuen Rechner kaufen, obwohl alles andere noch einwandfrei funktioniert?
    Was Photoshop betrifft, so bin ich eher hobbymäßig damit unterwegs und für mich kommt ein Umstieg nicht in Frage. Und ich hoffe inständig, dass meine Kombination aus Lightroom plus NIK noch lange funktioniert.

    Zusätzlich werde ich mir Pixelmator ansehen.

  • 13. Mai 2013, 11:13  Antworten

    In Anbetracht der Telekom-Pläne einer Drosselung der Flatrate wird das Cloud-Modell erst richtig interessant: wenn es Adobe einfällt, eine neue Version in die Cloud zu stellen, weil ein Menüpunkt umgestellt wurde, und ich habe mein Limit erreicht, dann wird’s teuer …

  • 13. Mai 2013, 22:52  Antworten

    Hallo 🙂

    Also Office gibt es auch noch als Kaufversion 🙂

    Was Adobe angeht, halte ich diesen Schritt für problematisch und sehr unüberlegt. Adobe lebt nicht nur von den Großen, sondern auch von mittleren und kleineren Unternehmern und ganz besonders auch von vielen Freiberuflern oder alleinig Selbstständigen.

    Ich vermute genau diese, werden sich oftmals die Cloud wirtschaftlich gar nicht leisten können, viel zu riskant für viele. Gerade Existenzgründer stehen da mit Sicherheit vor Schwierigkeiten, insofern nicht genügend Backupkapital vorhanden ist.

    Es gibt auch kein besonderes Angebot von Adobe für Existenzgründe, was mit Sicherheit beiderseitig sehr zu bedauern ist. Auch den Preisunterschied für die Version mit und ohne Laufzeitbindung halte ich für zu extrem.

    Aus Sicht des Preises für das Komplettpaket mit Laufzeitbindung ergibt sich zu dem Preis ohne Laufzeitbindung ein Aufschlag von 50 %.

    Ich bin gespannt, in wie weit Adobe da noch Problematiken erkennt (und auch Kundenbedürfnisse) und auch darauf eingeht 🙂

  • Dani
    14. Mai 2013, 22:13  Antworten

    Ich bin damit nicht einverstanden. Die Kosten stehen bei mir nicht so im Vordergrund, denn ich habe bereits einige tausend da rein gesteckt.
    Bitte informiert mich mal. Wenn ich mit grossen Files arbeite, brauche ich für jeden Befehl dann einen Datenaustausch auf den Adobeserver und zurück? Bereits wenn mann über Externe Festplatten mit USB arbeitet ist dies oft zu träge.
    Und das in dieser Zeit wo sich die Netzanbieter so tolle neue Abos ausdenken wo wir nach einer bestimmten Datenmenge ausgebremst werden oder auch mehr bezahlen müssen? Leider gibt es ja auch hin und wieder Netzausfälle, kann ich dann nicht mehr arbeiten. Meiner Meinung nach sind die Datenleitungen zu langsam um mit wirklich grossen Files zu arbeiten. Und wenn ich am Morgen mit meiner Arbeit beginnen will, steht dann der Adobeserver ist überlastete? Oder wie geht das alles.
    Noch so nebenbei, ich arbeite Berufsmässig mit dem Adobe Masters und Vorgängerversionen bereits seit mehreren Jahren. Ich werde erst mal auf CS6 bleiben. Alternativen zu Adobe gibt es teilweise bereits jetzt schon, ich denke die werden jetzt dann gestärkt und wer weiss, vielleicht auch interessant. Falls das so bleibt überlege ich mir in Zukunft auf Adobe zu verzichten. Wie gesagt wenn ein gutes Produkt seinen Preis wert ist, dann werde ich den auch gerne bezahlen. Aber ich miete nicht die Katze im Sack.

  • Marc
    15. Mai 2013, 19:59  Antworten

    Hallo zusammen,

    mit dem MOdell bin ich auch nicht einverstanden, denke als mündiger Adobe Nutzer sollte es die Wahl geben zwischen Cloud und Box. Wenn was gut ist setzt es sich immer durch.
    Was mich noch mehr interessieren würde ist die Abrechnung, wie funktioniert dass bei Selbständigen. Bezahlung geht ja nur über Kreditkarte.
    Bekomme ich eine Rechnung jeden Monat fürs Finanzamt? Aus Deutschland?
    Na ja man wird sehen, für mich bleibt ja die CS6. Mit einem Leasing-Modell könnte ich mich ja noch anfreunden.
    Viele Grüsse von See

    Marc

  • 15. Mai 2013, 21:08  Antworten

    hab´s ausprobiert, fand´s geil, hab´s behalten – willkommen in der zukunft…:)

    liebe grüße
    nico

  • 31. Mai 2013, 11:40  Antworten

    Ich verstehe auch nicht warum hierum so ein riesen Theater gemacht wird.

    Für jemanden, der jedes Jahr ein upgrade auf ein neues CS durchführt spart das Cloud Prinzip momentan 500€ im Jahr.

    Danke Adobe!

    Da ich mich beim durchlesen etwas über die Kommentare amüsiert habe. Niemand muss seine Bilder in der Cloud bearbeiten. Hierzu wird lediglich die Möglichkeit geboten und diese ist auch nur eine Synchronisation der lokal bearbeiteten Dateien in die Cloud.

  • 16. Juni 2013, 10:01  Antworten

    Ich finde das Adobe durch seine jetzige Firmenpolitik mit der Cloud eher die Kreativität die Sie ja so anpreisen massiv einschränken. Da sich Freiberufler und auch viele sehr gute Hobbyisten, Studenten und Fotografiebegeisterte mit Sicherheit keine monatlichen Kosten ans bein binden lassen wollen nur damit Adobe seine Monopolstellung ausnutzen kann. Es ist gerade in der heutigen Zeit anscheind immer mehr nur noch ein wie zock ich den Kunden am besten ab und nicht mehr ein bisschen Service da. Auf gut deutsch es wird einfach der Kunde gezwungen in die Cloud egal ob ers will oder nicht. Klar man kann sagen sie können Ihre sachen ja vermarkten wie Sie wollen sind ja Ihre Programme. Aber Sie zeigen ganz deutlich das Ihnen die Wünsche der Kunden absolut egal sind.

    Für mich ist es so das ich das Update von der Master Collection CS5 bis CS6 mitgemacht habe und viel Geld dafür ausgegeben habe. Aber wenn ich schon viel Geld ausgebe dann sollte einem das Programm oder halt die Lizenz auch gehören und nicht jeden Monat wieder Geld abgezwackt werden. Diesbezüglich wird dies auf jedenfall meine letzte gekaufte Version sein und ich werde mich in ein paar Jahren falls sich an der Firmen Politik von Adobe nichts ändert definitiv zur Konkurenz wechseln. Denn es gibt genug alternativen das einzige schmerzliche dabei ist die umgewöhnungszeit zur Bedienung des Programms. Die ich aber gerne in Kauf nehmen werde als ein Konzern mit Monopolstellung auch noch für seine dreistigkeit zu belohnen.

    Gruß
    Timo

  • RedBanan
    3. Juli 2013, 16:45  Antworten

    Als freiberuflicher Mediendesigner bin ich schon seit über 12 Jahren Kunde bei Adobe und habe ganz sicher schon einige Tausend Euro in verschiedene Versionen und Weiterbildungs-DVD in Sachen Adobe investiert. Auch gönne ich mir so alle zwei Versionen ein Update meiner Suite.

    Ich bin aber ein Freiberufler, der seine Ausgaben gerne im Blick hat. Es kommt halt auch mal vor, dass es nicht so gut rund läuft! Na und! Dann kaufe ich mir ein neues Versionsupdate meiner Suite halt ein Jahr später. Ich muss nicht jedes Update mitmachen! So lange die Software von mir gekauft wurde, kann ich das selber steuern – mit einem Cloud-Abbo jedoch ganz sicher nicht!

    Ich persönlich habe mich dazu entschieden mir jetzt noch schnell das Update zur CS6 zu besorgen, denn damit habe ich erst mal lange, lange Ruhe. Ein Cloud-Abbo kann ich für mein Gewerbe jedoch nicht verantworten. Deswegen werde ich, wenn sich in den nächsten 2 bis 3 Jahren nichts ändert – eine andere Lösung suchen. Und es geht immer irgendwie weiter!!!

    Es mag sein, dass es momentan noch keine große Konkurrenz dafür gibt. Sollte Adobe diesen Kurs jedoch beibehalten, könnte ich mir vorstellen, wird das in spätestens 2 bis 3 Jahren sicher ganz anders aussehen!

  • RedBanan
    4. Juli 2013, 06:59  Antworten

    Davon abgesehen, hat mir Adobe mit der Einführung der Cloud sogar einen kleinen Gefallen getan. Ich war sowieso schon lange am überlegen, ob es überhaupt notwendig ist, immer so spätestens alle zwei Versionen unbedingt ein Versionsupdate zu machen, was ja auch einiges kostet.

    Das die CS6, die ich mittlerweile habe, ja die letzte ihrer Art ist, habe ich jetzt genug möglichkeit zu testen, wie viele Jahre ich damit arbeiten kann. Und nach den Erfahrungen, die ich gemacht habe – ganz sicher locker 5 Jahre und länger! Jahre, wo ich dieses mal kein Geld mehr dafür ausgeben werde!

  • Charnold
    17. Mai 2014, 09:57  Antworten

    Ich brauche nur gewisse Programme von Adobe und diese auch nicht alltäglich. Acrobat, Photoshop, Dreamviewer und ein wenig Indesign. Dafür brauche ich keine Master Collection überteuerte Cloud Version. Bei der Cloud gibt es entweder einzelne Versionen oder nur die grösste Suite. Also total aus dem Konzept gerissen als bisher mit den verschiedenen Bundles. Bei einer Box Version ist dahin immer noch die Möglichkeit gewesen, die Version weiterzuverkaufen und somit Kostet eine neue Version sicher weniger. Auch bei einem Upgrade kommt es immer noch günstiger als bei der Cloud-Variante. Ich werde sicher noch lange bei CS6 bleiben. Da der Wechsel letztes Jahres von CS3 zu CS6 schon einen relativen grosse Sprung war und viel brachte.

  • 8. Januar 2015, 17:17  Antworten

    Ich besitze PS seit es auf 4 Disketten daher kam;
    jedes update treu mitgemacht: CD’s.
    Download PS CS 6 im Januar 2013
    Alles prima, bis vor ein paar Wochen und der Migration von MACpro auf Thunderbolt
    Adobe plötzlich verlangt , ich solle Miete zahlen.
    OK, das können die bei Neukunden machen,
    aber doch wohl nicht bei bereits gekaufter Software ?

  • Frank
    25. April 2016, 12:29  Antworten

    Ich hatte mich mal kurz in der Cloud angemeldet. Auf Monatsbasis, da ich nicht das ganze Jahr Fotobearbeitung mache. Anmelden verlief schnell und komplikationslos. Nutzung funktionierte auch gut.
    Nach 1.5 Monaten wollte ich unterbrechen und kündigen: aber was ist das??!!
    Ich konnte die kündigungsseite partout nicht erreichen. Wenn ich kurz davor war, und mit dem nächsten Klick die kündigungsseite erhoffte wurde ich wieder zu einer der ersten Seiten geschickt. So irrte ich 1 Stunde im Kreis und musste dann feststellen, dass kein Weg zur kündigungsseite führte.
    Also ran ans Telefon und eine weitere Stunde in der Warteschleife.
    Problem geschildert, Mitarbeiter verspricht, mich sofort rauszunehmen.
    2 Tage später erfolgte meine Überprüfung: es hatte sich nichts getan, die nächste Einziehung des Monatsbeitrags stand bevor.
    Webseite war noch immer ein Fake, die im Kreis wandern lies.
    Also wieder Telefon, halbe Stunde in der Warteschleife.
    Dann ziemlich empört dem Mitarbeiter meinen kündigungswunsch geschildert.
    Antwort: sorry, aber ich könnte gerade nicht kündigen, da mein Vorgang gerade in der buchungsstelle sei.
    Ich habe darauf das Gespräch mit dem Hinweis beendet, dass ich nun schriftlich per Einschreiben kündigen werde und bei abermaligem ignorieren gerichtliche Schritte ergreifen werde. Nach 2 Tagen überprüft: man hätte mich kündigen lassen.
    Resüme: nie wieder Adobe Abo Vertrag!

  • 25. April 2016, 16:25  Antworten

    Oha, das ist natürlich eine sehr üble Erfahrung. Vielen Dank fürs Mitteilen!

  • Freigeist Hanussen
    6. Oktober 2016, 12:10  Antworten

    Adobe und Microsoft und einige andere werden sich selbst abschaffen. Der Nutzer sucht sich eben andere Produkte! Als ob es nur Adobe oder Windoows gäbe. In der Tat, Windows ist nur interessant aufgrund Spiele und der weiten Verbreitung/Unterstützung von Software und Hardware, aber innerlich haben die meisten bereits gekündigt. Windoows kann man noch ansehen als Monopol. Aber Adobe sicherlich nicht. Als ich die Creative Coud (kostenlos) getestet habe, da hab ich noch während der Installation alles wieder gestoppt. Es kam mir vor wie eine Überwachungs-Cloud, überall im Computer laufen plötzlich Dienste, stets ist man verbunden zum “Verein”.
    Statt dem aufgekleisterten Adobe Reader nutze ich seit Jahren zB den Foxit Reader. Und wer PDF erstellen will, ha! Das ist ja ein Universum an Freeware. Man muss nur etwas suchen. Bei den meisten Kommerzprodukten, die ja nur noch Geldscheffeln im Sinn haben, merkt man auch immer öfter, dass die QUALITÄT auf der Strecke bleibt und der Kunde zum Melkvieh degradiert wurde.

  • Gernot Steindorfer
    13. Oktober 2016, 13:20  Antworten

    Was da alles gemacht wird, nur um an monatliche Zahlungen zu kommen, die dann von der Höhe her vom Unternehmen quasi frei gestaltbar sind, ist für mich beängstigend. Ich verwende die CC und kann (und muss) mir das leisten. Es macht sich aber ein großes Unbehagen breit und ob so Kundenbindung aussehen soll, wage ich zu bezweifeln. Man fühlt sich echt genötigt, dass kann ich nur bestätigen. Verbesserungen und Neuerungen an der Software mag es gebe, in vielen Bereichen bemerke ich aber auch seltsame Änderungen, die gewohnte Workflows behindern und Vieles, was man brauchen würde, fehlt seit gefühlten Jahrzehnten oder bleibt unverändert (schlecht). Zum Thema Alternativen denke ich, dass es da nicht sehr viel gibt, was einen die Arbeit auf gleichem Niveau weiterführen lässt. Dass da irgendwann die Retourkutsche durch Abwanderung so bald kommt, sehe ich deshalb in weiter Ferne. Eine Situation wie seinerzeit mit XPress wird sich aufgrund der völlig fehlenden Konkurrenz niemals mehr ergeben. Damals spürte man, dass Adobe fest entschlossen war, die Monopolstellung von XPress zu kippen und man hatte das Gefühl, dass sie wirklich ein besseres Produkt schaffen wollten. XPress fiel durch die über Jahre aufgebaute Überheblichkeit voll auf die Sch… und das war gut so.
    Was mir echt aufstößt ist das Teilen, Teilen und nochmals Teilen. Alles soll geteilt werden und da landen dann plötzlich Inhalte in der CC Library, die ich SICHER niemals dort bewusst abgelegt habe. Wer da auch immer dann Zugriff darauf hat bleibt dahingestellt.

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